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FORELLENQUINTETT MUSIK „Don't be shy" von The Libertines und Quintett für Klavier, Violine, Viola, Violoncello und Kontrabass A-Dur D 667 („Forellenquintett") von Franz Schubert CHOREOGRAPHIE Martin Schläpfer BÜHNE, KOSTÜME UND VIDEO Keso Dekker LICHT UND VIDEO Franz-Xaver Schaffer KLAVIER Christoph Altstaedt VIOLINE Siegfried Rivinius VIOLA Mathias Feger VIOLONCELLO Fulbert Slenczka KONTRABASS Rainer Mahlberg Ballett am Rhein Düsseldorf Duisburg URAUFFÜHRUNG 14. Oktober 2010, Theater Duisburg im Rahmen des Ballettabends b.06 Als wäre es ein Traum reibt sich eine Tänzerin die Augen, als sie plötzlich mitten in einer anderen Welt steht: Ein Wald in einer Sommernacht, ein glänzender See, in dem sich das Mondlicht bricht -- ein labyrinthischer Ort, der zu einem Treffpunkt unterschiedlichster Gestalten wird. Liebespaare begegnen sich und wechseln -- gerade noch zärtlich umschlungen -- in rasendem Tempo die Partner als wär's ein Shakespearescher „Sommernachtstraum", ein einsamer Poet, Sonderling und dem Weine zugetan, landet nie bei einer Frau und verwandelt sich urplötzlich mit wilden Sprüngen in einen kauzigen Kobold, eine einsame Elfe tanzt ihren Tanz, ein verzauberter Schwan hofft auf Erlösung, immer wieder blitzen Erinnerungen an Franz Schubert auf, liegt der Duft des Wiener Waldes im Raum oder die ausgelassene Fröhlichkeit eines Heurigen ... Und: Es wird getanzt und getanzt und getanzt -- auf Spitze, auf flacher Sohle, in Schläppchen und Gummistiefeln. In einem atemberaubenden Reigen entfaltet sich das ganze Kompendium Schläpferscher Tanzkunst. Auf die Unbeschwertheit von Franz Schuberts „Forellenquintett" antworten die vielen schwerelosen Sprünge, drehfreudigen Pirouetten, so weit wie möglich in die Höhe gehobenen Arabesquen und virtuosen Entrechats. Das Unruhige, Flirrende, Wirre ist Programm. Doch zweimal, bleibt die Welt stehen in diesem geradezu tollen Treiben. In einem lyrischen Ensemble, das an die Schwerelosigkeit der romantischen Actes blancs erinnert, zugleich aber im schier endlosen Stehen auf Spitze auch ein schmerzliches Aushalten ist, wachsen im langsamen zweiten Satz Architektur und Plastizität, Konstruktives und Ausdruckhaftes zu einer spannungsvollen Einheit zusammen, in deren hochkonzentrierter Schönheit etwas zutiefst Beunruhigendes mitschwingt. Dass Martin Schläpfer immer auch ein großer Geschichtenerzähler ist, zeigt dagegen der Forellen-Variations-Satz -- ein atemberaubender Pas de deux, in dem sich das Geschichtchen von der Forelle zu einem teuflischen Kampf zwischen Mensch und Tier, Mann und Frau hin öffnet. Text: Anne do Paço