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Bei St. Georg handelt es sich um eine dreischiffige Staffelkirche mit drei gleich breiten, jedoch unterschiedlich hohen Schiffen. Das steile Satteldach deckt die beiden Seitenschiffe gleichermaßen mit ab. Insgesamt wirkt die Kirche dadurch im Innern sehr breit. Der Blick in den Chor wird verstellt durch einen spätgotischen Lettner. Diese Chorschranke hatte zur Zeit des Chorherrenstifts die Aufgabe, die geistlichen Herren im Chor von den Gläubigen im Kirchenschiff zu trennen. Der untere Teil ist gestaltet wie eine dreischiffige Vorhalle mit Spitzbogenportalen. Darüber befindet sich eine Maßwerk-Brüstung. Der Lettner blieb vom Bildersturm während der Reformation verschont. Der Flügelaltar im Lettner zeigt im Mittelteil die Kreuzigung Jesu’. Auf den Flügeln sind die Kreuztragung und die Beweinung dargestellt. Das Werk wird dem Dürerschüler Hans Schäufelin zugeordnet. Der heutige Haupt-Altar stammt dagegen aus dem 20. Jh. Die Kanzel von 1509 ist eine Arbeit von Jörg Adler. Die ausgeprägten Reliefs am Kanzelkorb zeigen die gekrönte Gottesmutter mit Kind auf der Mondsichel und die vier Kirchenväter. Der Schalldeckel ist einer gotischen Kirchturmspitze nachempfunden und ragt spitz in die Höhe. Mit der Figur unter der Treppe, dem sogenannten Tübinger Kanzelmännchen, hat sich der Bildschnitzer selbst dargestellt. Aus gleicher Zeit wie die Kanzel stammt der Taufstein. Das geschnitzte Chorgestühl von 1491 steht heute im Kirchenschiff. Sehr schön sind hier die acht bemalten Büsten von dem gehörnten Moses, von Aaron, König David, Christus, Paulus, Jakobus, einem Adligen und einem Handwerker Im Chor stehen dicht an dicht die Gräber von sechzehn Angehörigen der Herzogsfamilie. Darunter befinden sich die Tumben von Graf Eberhard im Bart und von Herzog Ulrich. Auf den Deckplatten liegen die prachtvoll ausgearbeiteten Skulpturen der Verstorbenen. Es handelt sich um Werke nicht näher bekannter oberschwäbischer Bildhauer. Herausragend ist die Tumba von Gräfin Mechthild, der Mutter von Graf Eberhard. Sie befindet sich in der Mitte der vorletzten Reihe. Das Werk wird Hans Multscher aus Ulm zugeschrieben. Künstlerisch wertvoll sind die Glasmalereien von Peter Hemmel von Andlau im Chor. Im Hauptfenster sieht man den Stifter Graf Eberhard und den Kirchenpatron St. Georg sowie die Darstellung von neun Geschichten aus der Marienlegende. Die ursprüngliche Anordnung wurde verändert, weil Fenster verloren gingen oder gedrängt zusammengestellt wurden. Die modernen Fenster im Langhaus stammen aus den 1960er Jahren und sind Arbeiten von Hans Gottfried von Stockhausen und Emil Kiess. Fotos: K. Weinstock