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Der westfälische Ort Senden, keine 20 km südwestlich von Münster, gehört zum Kreis Coesfeld und wurde um 890 als "Sendiaon" (laut Quelle 1), bzw. "Sendinaon" (laut Quelle 2) erstmals erwähnt. 1975 wurden die ehemals selbstständigen Gemeinden Ottmarsbocholt (südöstlich von Senden), Bösensell (nördlich) und Venne (östlich) mit Senden zur neuen Gemeinde Senden zusammengeschlossen und sind seitdem Ortsteile selbiger. Die erste urkundliche Erwähnung einer kirchlichen Pfarrei datiert auf 1188. Das heutige Gebäude wurde von 1870 bis 1873 als vierte Kirche an der Stelle im neugotischen Stil aus Backstein errichtet und ersetzt eine zu klein gewordene Kirche des 15. Jhd.. Den Entwurf lieferte der münsteraner Diözesenbaumeister und Architekt Hilger Hertel d. Ä., der neben Senden auch zahlreiche weitere Kirchen in der Region baute, so z. B. St. Nikomedes in Steinfurt-Borghorst, St. Josef in Münster oder den neuen Turm von St. Lamberti in Münster. Von 1888 bis 1890 folgte der Turm, womit St. Laurentius die heutige Gestalt erhielt. In diesen wurden dann auch die aus der alten Kirche übernommenen Glocken gehängt, vier an der Zahl. Die Größte von ihnen wurde 1835 bzw. 1833 (in Quelle 4 sind beide Daten angegeben, die dafür herangezogenen Quellen widersprechen sich wohl in dem Punkt) von Jean Bapiste Dubois gegossen und überstand als einzige die beiden Weltkriege nicht. Die drei anderen läuten hingegen heute noch. Neben den beiden großen Glocken des Hauptgeläuts wurde die älteste von ihnen, ursprünglich als Uhrschlagglocke gegossen, läutbar im Dachreiter installiert und läutet seitdem den Angelus. Leider hängt sie jedoch an einem gekröpften Stahljoch mit Gegengewichtsklöppel, was die fehlende Akustik nicht gerade begünstigt. Ihre Inschrift lautet: "+ O (L) maria (L) wilt (L) vns (L) vorweruen (L) eyne (L) salighe (L) ver (L) in (L) vnsen (L) steruen (L) anno (L) dni (L) m · ccccc · xxvii" (bei Besuch unzugänglich, übernommen aus Quelle 4). Wie bei Glocke 2 steht jedes (L) hier für eine Lilie als Abtrennung zwischen den Wörtern. Das Gussjahr der kleinen und jüngsten historischen Glocke wird von Claus Peter auch als mögliches 1737 angegeben, jedoch erachte ich bei der letzte Ziffer nach genauer Ansicht eine 7 als eher unwahrscheinlich (vgl. 9:15). Die verloren gegangene große Glocke wurde 1951 durch einen Neuguss ersetzt. Die Inschrift dieser Glocke ist als Chronogramm gestaltet, d. h. alle auch als römische Ziffern lesbare Buchstaben ergeben zusammengezählt das Gussjahr. Bei der Sendener Glocke sind diese nochmal durch ihre Größe hervorgehoben. Wohl im Zuge dieser Neuanschaffung wurde die größere Westerhuesglocke leider nachgestimmt. Insgesamt ist das Geläut im Paternostermotiv sehr typisch für die Region, beinhaltet interessanterweise aber Glocken drei verschiedener westfälischer Gießer unterschiedlicher Jahrhunderte. Eine Außenaufnahme des Hauptgeläuts ist unter folgendem Link zu finden: • Senden St. Laurentius – Vollgeläut Leider ist diese Aufnahme etwas dunkler als gewohnt, jedoch war ich der Meinung es sei nicht zu dunkel, um nochmal anreisen zu müssen. Ich bitte dies zu entschuldigen! Glocke 1: Laurentius, des'-10, 1951, Petit & Gebr. Edelbrock, Gescher 1410 mm Glocke 2: Maria, es'-1, 1528, Wolter Westerhues, Münster ca. 1000 kg, 1190 mm Glocke 3: Johannes, f'-5, 1732, Johann Schweys, Münster 1075 mm Dachreiterglocke 4 (ehem. Uhrschlagglocke): f''-6, 1527, Wolter Westerhues, Münster ca. 100 kg, 552 mm Ablauf: 0:00 - Bilder der Kirche & Stundenschlag mit Angelusschlägen um 12 Uhr 2:00 - Dachreiterglocke 4:30 - Hauptgeläut 9:00 - Inschriften und Bilder der Glocken 9:55 - Hauptgeläut Ein herzliches Dankeschön gilt Herrn Rothe für die Aufnahmeerlaubnis, sowie Frau Hannemann für die Ermöglichung! Quellen: 1: https://de.wikipedia.org/wiki/Senden_...) 2: https://www.laurentius-senden.de/geme... 3: https://de.wikipedia.org/wiki/Hilger_... (alle aufgerufen am 5. November 2022) 4: Claus Peter: der münsterische Glockengießer Wolter Westerhues, II. Zu Leben und Werk - Inventar der erhaltenen und nachweisbaren Glocken. In: K. Bund, R. Pfeiffer-Rupp, J. Poettgen und J. H. Stens (Hrsg.): Jahrbuch für Glockenkunde 21.-22. Band 2009/2010, Deutsches Glockenmuseum, 2010 Aufnahme: Sonntag, den 11. September 2022, um 11 Uhr (Gottesdiensteinläuten) bzw. 12 Uhr (Angelus)