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Wie ging die DDR-Science-Fiction-Szene mit dem Verschwinden und Neuauftauchen von Zukünften um, die sich seit Beginn der 1980er Jahre abzuzeichnen begannen? Und wie arbeitet die zeitgenössische Science Fiction heute mit literarischen Zukunftsentwürfen und den realen Utopieerfahrungen aus der DDR? Zwischen gestern, heute und morgen ist es gerade auch die Science Fiction, die sich auf die Reise zwischen den Zeiten und Welten macht und damit immer wieder die Gegenwart in produktive Unruhe versetzt. Eine solche Reise beginnt 1982 auch in der DDR: Damals erschien Angela und Karlheinz Steinmüllers Roman "Andymon. Eine Weltraumutopie", der noch 1989 in einer Leserumfrage zum beliebtesten Science-Fiction-Buch der DDR gewählt wurde. 43 Jahre später brachte Michael Wehren kürzlich die Anthologie "Andymonaden" heraus, in der zwölf zeitgenössische Science-Fiction-Autor*innen mit Kurzgeschichten auf "Andymon"antworteten. Darunter Luise Meier, deren Near-Future-Roman "Hyphen" insbesondere auch die DDR- und Nachwendezeit in Erinnerungen an die Zukunft reflektiert. Welche Zukünfte lassen sich aus einem Land bergen, das nur noch in der Vergangenheit existiert? Und wie können wir heute, unter dem Vorzeichen einer Inflation von Zukünften, im Medium der Science Fiction neue Zukünfte schreiben? Wie verändern Geschichten, die erzählt werden, die Geschichte? Und wie verändert die Geschichte die Geschichten, die wir erzählen? Und last but not least: Wie verändern sie uns? Wie verändern wir uns durch sie? Ein Gespräch mit Angela und Karlheinz Steinmüller (Autor*innen von „Andymon“), Luise Meier (Autorin von „Hyphen“), Michael Wehren (Herausgeber von „Andymonaden“) und Hardy Kettlitz (Verleger, Zeitzeuge).