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Praktische Exempel von Matthäus Hertel, in: Matthäus Hertel, Musikschriften, Züllichau 1666. Auszüge und Kopien der handschriftlichen Originalvorlage. Überarbeiteter Neudruck (Hrsg. Wolf Bergelt und Wolfgang J. Brylla). Bezugsweg: https://www.epubli.com/shop/orgelschl... Die Schreibweise über den Exempeln wurde wortwörtlich übernommen. Introitus: Ach Du feiner Reiter (Cantio Belgica) von Samuel Scheidt (SSWV 111) Abbildungen: Tasten und Prospekt der Scherer-Orgel in Tangermünde, 1623/24. (© by Christian Muhrbeck, Berlin) Gute Organisten gibt es, wie Hertel schreibt, auch unter den Studenten, die man ruhig befördern sollte, wenn sie das Ihrige leisten. Es ist aber ein großer Unterschied „zwischen einem rechtschaffenen Organisten und einem General Baß Organisten / : derer es so viel giebet, daß man möchte alle Bierhäuser damit besetzen : / den diese, welche nur ein wenig den Gen. B. so obenhin ansehen und tractiren das es Gott erbarmen möchte, bilden sich wohl 1000 mahl mehr ein, als ein rechtschaffener Organist, der seinen Kopf in der jugend wol hat dran stecken müßen, [und] gehen, das das pflaster unter ihnen biegen möchte, vor eiteler Hoffart, Sitzen und rencken den Podex hin und her, als wie die stolzen pferde“ Vorbemerkungen zur Edition: MATTHÄUS HERTEL wirkte von 1652 bis zu seinem Tod (1672) als Organist in Züllichau (dem heute polnischen Sulechów) und hat musiktheoretische Schriften in Manuskriptform hinterlassen, die anscheinend zunächst als Erbe in die Hände seines Sohnes Christian Hertel übergingen (der als erster Organist an der berühmten Donat-Orgel in Luckau wirkte), später angeblich plagiiert worden sind - wobei der Verdacht durch eine unglückliche Wortwahl von Wolfgang Caspar Printz zunächst auf Andreas Werckmeister fiel - und irgendwann in die Bestände der Musikabteilung der Staatsbibliothek Berlin gelangten, wo sie - wie einige andere wertvolle Quellen - in den 1990er Jahren einem Diebstahl zum Opfer fielen. Dieser Verlust wiegt besonders schwer, weil die Handschrift im Unterschied zu den anderen betreffenden Werken nicht ersetzbar ist und u.a. einzigartige Dispositionen früher Bauzeiten enthielt, die aber - wie der komplette „Orgelschlüssel“ - in Form früher Auszüge und einiger weniger Mikrofilm- und Einzelblattkopien zum Glück erhalten sind. - Um so mehr war und ist es an der Zeit, sowohl eine 1922 verfasste Arbeit von Georg Schünemann als auch die besagten Kopien für eine Veröffentlichung aufzugreifen und damit Hertel selbst posthum ein überfälliges Denkmal zu setzen. Denn Schünemann zitiert die Manuskripte - abgesehen von den Dispositionen - im Wesentlichen sehr ausführlich. Hinzu kommen zahlreiche instruktive Beispiele zur damaligen Generalbasspraxis, die allerdings auch Fehler enthalten, welche vermutlich übernommen worden sind. Dabei fällt auf, dass Hertel Ziffern aus didaktischen und anderen Gründen bewusst freier (unsystematischer) verwendet hat, als es in der späteren Generalbasspraxis üblich war. Insofern ergab sich die Notwendigkeit, den Schünemann-Druck stellenweise einem kritischen Lektorat zu unterziehen, das der Intention bzw. inneren Logik des Urhebers (Hertel) auf zeitgemäße Weise folgt und entspricht. Die Dispositionen wurden den Kopien des Originalmanuskriptes entnommen und (in Klammern) stellenweise ergänzt ... " Soulsounds: https://freimutselbst.mydigibiz24.com...