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Marktversagen durch externe Effekte In diesem Video erkläre ich dir, was externe Effekte sind und wie sie das Gleichgewicht auf einem Markt beeinflussen können. Du lernst heute, warum die Preise für Waren manchmal nicht die tatsächlichen Kosten widerspiegeln, die für die gesamte Gesellschaft entstehen. Die Definition von externen Effekten Ein externer Effekt liegt immer dann vor, wenn eine Handlung Auswirkungen auf unbeteiligte Personen hat. Diese Folgen werden nicht über das System der Preise auf dem Markt ausgeglichen. Man spricht in diesem Zusammenhang oft von sozialen Kosten oder auch von sozialen Erträgen. Das bedeutet, dass jemand einen Nutzen oder einen Schaden erfährt, ohne dafür zu bezahlen oder entschädigt zu werden. Negative externe Effekte im Alltag Ein bekanntes Beispiel für einen negativen externen Effekt ist die Verschmutzung der Umwelt durch eine Fabrik. Die Fabrik produziert Abgase, die der Gesundheit der Menschen in der Umgebung schaden können. Die Kosten für diese Gesundheitsschäden trägt jedoch nicht das Unternehmen selbst, sondern die betroffene Bevölkerung. Somit sind die privaten Kosten der Produktion niedriger als die tatsächlichen Kosten für die gesamte Gesellschaft. Die Folgen für den Marktpreis Wenn negative externe Effekte auftreten, ist der Preis für ein Produkt aus Sicht der Gesellschaft zu niedrig. Da die Umweltkosten nicht im Preis enthalten sind, kaufen die Menschen mehr von diesem Produkt, als eigentlich sinnvoll wäre. Es findet also eine Überproduktion statt, die wertvolle Ressourcen der Allgemeinheit unnötig verbraucht. Der Markt allein schafft es hier nicht, einen fairen Preis für alle Beteiligten zu finden. Positive externe Effekte für die Gemeinschaft Es gibt auch Situationen, in denen die Handlungen eines Einzelnen einen Vorteil für andere Menschen bieten. Ein schöner Garten erfreut zum Beispiel nicht nur den Besitzer, sondern auch alle Passanten, die daran vorbeigehen. Der Besitzer des Gartens erhält von den Passanten jedoch kein Geld für diesen optischen Genuss. In diesem Fall spricht man von einem positiven externen Effekt, da ein Nutzen ohne Gegenleistung entsteht. Das Problem der Unterversorgung Bei positiven externen Effekten besteht die Gefahr, dass zu wenig von einer guten Sache produziert wird. Da der Erzeuger nicht für den gesamten Nutzen belohnt wird, hat er weniger Motivation, seine Tätigkeit auszuweiten. Die Gesellschaft würde eigentlich von mehr solcher Handlungen profitieren, aber der Markt bietet dafür keinen ausreichenden Anreiz. Dies führt dazu, dass das Angebot hinter den eigentlichen Wünschen der Allgemeinheit zurückbleibt. Staatliche Eingriffe durch Steuern Um negative externe Effekte zu korrigieren, kann der Staat eine spezielle Steuer auf bestimmte Produkte erheben. Ein Beispiel hierfür ist die CO2-Steuer, die den Ausstoß von schädlichen Treibhausgasen für Unternehmen teurer macht. Durch die Steuer steigt der Preis des Produkts an und nähert sich den wahren gesellschaftlichen Kosten an. Die Menschen konsumieren dadurch weniger von dem schädlichen Gut und die Umwelt wird geschont. Förderung durch Subventionen Bei positiven externen Effekten greift der Staat oft mit finanzieller Unterstützung ein, die man Subventionen nennt. Ein klassisches Beispiel ist die staatliche Förderung von Bildung oder Impfungen, da diese der gesamten Gesellschaft nützen. Durch das zusätzliche Geld wird das Produkt für den Einzelnen billiger oder für den Anbieter lukrativer. So wird sichergestellt, dass eine ausreichende Menge des nützlichen Gutes auf dem Markt zur Verfügung steht. Verbote und Gebote als Lösung Neben Steuern und Subventionen kann der Staat auch durch Gesetze und feste Regeln direkt in den Markt eingreifen. Er kann zum Beispiel Grenzwerte für Schadstoffe festlegen oder bestimmte gefährliche Stoffe komplett verbieten. Solche Vorschriften zwingen die Unternehmen dazu, ihre Produktion sauberer zu gestalten und Rücksicht auf die Mitmenschen zu nehmen. Dies ist ein direkter Weg, um die negativen Auswirkungen auf unbeteiligte Dritte zu minimieren. Das Ziel eines funktionierenden Marktes Das Ziel aller Maßnahmen gegen Marktversagen ist eine gerechte Verteilung der Kosten und des Nutzens. Wenn die Preise die Wahrheit sagen, kann der Markt wieder effizient für das Wohl aller Menschen arbeiten. Externe Effekte müssen also so weit wie möglich internalisiert werden, damit private Entscheidungen nicht zu Lasten anderer gehen. So sorgt eine kluge Wirtschaftspolitik für ein besseres Miteinander und eine nachhaltige Nutzung unserer gemeinsamen Umwelt.