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Referent: Tobias Renner Die zunehmende Zahl von Kindern und Jugendlichen mit psychischen Erkrankungen stellt eine hohe Herausforderung in der Versorgung dar. Mit besonderen Erwartungen werden daher die Entwicklungen im Bereich E-Health betrachtet, angefangen von Tele-psychotherapie bis zu Digitalen Gesundheitsanwendungen (DiGA), verbunden, die auch aktuell durch gesundheitspolitische Initiativen starke Förderung erhalten. Dennoch bestehen bei vielen Therapeut:innen starke Vorbehalte gegenüber dem Einsatz von E-Health-Anwendungen in der klinischen Praxis. Im Vortrag werden die Möglichkeiten wie auch die aktuell bestehenden Limitationen im Einsatz von E-Health-Anwendungen differenziert. Es wird ein Überblick über die verschiedenen Formen von E-Health-Anwendungen zur psychischen Gesundheit mit den jeweiligen Definitionen gegeben. Dabei wird auf die grundsätzlichen Möglichkeiten von E-Health-Anwendungen in Prävention, Diagnostik und Therapie eingegangen. Dabei wird der aktuelle Stand zu DiGAs für den Einsatz für psychische erkrankte Kinder und Jugendliche berichtet. Der Einsatz von Tele-Psychotherapie hat insbesondere seit Beginn der Sars-CoV2-19-Pandemie eine spürbare Verbreitung in der klinischen Praxis erhalten. Der wissenschaftliche Stand zur Evidenz von Telepsychotherapie wird berichtet und Eckpunkte der praktischen Anwendung, von technischen Voraussetzungen der Anwendbarkeit, Gestaltung der Therapiesitzungen, bis zu Grundlagen des Datenschutzes werden diskutiert. E-Health-Anwendungen werden sich zunehmend als wertvolle Ergänzung in der Versorgung von psychisch erkrankten Kindern und Jugendlichen etablieren und neue Versorgungswege ermöglichen. Zur Person: Prof. Dr. med. Tobias Renner ist Direktor der Klinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie im Kindes- und Jugendalter der Universität Tübingen. Er ist weiterhin Stellvertretender ärztlicher Direktor des Kompetenzzentrums für Essstörungen in Tübingen (KOMET) sowie des Zentrums für psychische Gesundheit, Universitätsklinikum Tübingen. Die Schwerpunkte seiner Forschung liegen in den Bereichen ADHD, E-Mental Health sowie Obsessive Compulsive Disorders.