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#Burgruine #Ruine #Geschichte #Archäologie #Mittelalter #Habsburger #Eidgenossen Die Herren von Ifenthal liessen die Alt-Wartburg im 12. Jahrhundert bei Oftringen erbauen. Mehrere Jahrhunderte später wurde sie von den Eidgenossen erober, geplündert und niedergebran. Seither ist die Burg eine Ruine. Im Video erzählen wir ihre spannende Geschichte. Die Burg auf Google Maps: https://goo.gl/maps/z93AZtHH4DBcjxNMA ------ Im 12. Jahrhundert liessen die Herren von Ifenthal eine Burg aus Stein auf dem Wartberg errichten. Es wird vermutet, dass an gleicher Stelle ein Vorgängerbau aus Holz stand. Keramikstücke, welche sich auf 11. Jahrhundert datieren lassen, deuten darauf hin. Der erste Bau bestand aus einem mehrgeschossigen Wohnturm mit Zisterne in Norden und einem ummauerten Hof mit Wirtschaftsgebäuden im Süden. Durch den Bau der Alt-Wartburg und später auch der Neu-Wartburg, welche heute Sälischlössli genannt wird, versuchten sie sich vermutlich aus dem Vasallenverhältnis zu den Herren von Frohburg zu lösen. 1201 wird mit Werner von Ifenthal erstmals ein Mitglied der Familie namentlich in einer Urkunde erwähnt. Das Herrschaftsgebiet umfasste neben den Ländereien um die Alt-Wartburg auch die Burg Scherenberg bei Safenwil. Durch eine geschickte Lehenspolitik und dem Erschliessen von Eigengut mittels Rodung, festigten sie ihre Herrschaft. Sie standen nicht nur in den Diensten der Frohburger, sondern waren auch Vasallen der Grafen von Habsburg und dem Bistum Basel. Im Laufe des 13. Jahrhunderts bauten Ifenthaler die Burg weiter aus. Der Bergfried wurde aufgestockt und neu unterteilt. Im Hof errichtete man eine neue Zisterne. Durch den Kauf der Herrschaft Bechburg in der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts, verlagerte sich ihr Herrschaftsschwerpunk in jene Gefilde. Sie verkauften die Alt-Wartburg in der zweiten Hälfte des 14. Jahrhunderts an die Herren von Büttikofen, welche diese bereits 1379 an die Herren von Hallwyl weiterveräusserten. Derweil löste sich die Herrschaft der Ifenthaler langsam in Wohlgefallen auf. Anfangs des 15. Jahrhunderts starb dann der letzte männliche Nachkomme der Familie. Während der Eroberung der österreichischen Gebiete im heutigen Aargau durch die Eidgenossen, überfielen Berner Truppen auch die Alt-Wartburg. Sie plünderten die Anlage vollständig aus und steckten sie in Brand. Die geröteten Mauern im Innern des Wohnturms zeugen von der gewaltsamen Zerstörung. Seither ist die Burg auf dem Felssporn eine Ruine. In den 1960er-Jahren wurde das Initiativkommitee "Pro-Wartburg" gegründet, um die Ruine von dem weiteren Zerfall zu bewahren. In der Folge fanden in den Jahren 1966 und 1967 archäologische Ausgrabungen statt. Dabei wurden unter anderem die Reste von einem Kachelofen gefunden. Die Funde befinden sich im historischen Museum in Olten. Seit den Ausgrabungen fanden mehrere Nachsanierungen statt. Zuletzt im Jahr 2007.