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Die Eröffnungsrede von *Friedrich Merz* auf der *Munich Security Conference* war kein staatsmännischer Auftritt, sondern eine Offenbarungseid-Rede. Wer erwartet hatte, dass der Bundeskanzler die fundamentalen Fehler Deutschlands und Europas klar benennt, wurde bitter enttäuscht. Stattdessen flüchtete Merz in ein reflexhaftes Verteilen von Vorwürfen an die USA, Russland und China – so, als liege die Misere Europas ausschließlich bei „den anderen“. Ein Kanzler, der führen will, muss zuerst den Mut haben, vor der eigenen Haustür zu kehren. Merz jedoch vermied jede ernsthafte Selbstkritik: kein Wort über die energiepolitische Selbstzerstörung Deutschlands, kein Wort über Deindustrialisierung, über die Abwanderung von Unternehmen, über den Vertrauensverlust in staatliche Institutionen. Kein Wort darüber, dass Europa strategisch abgehängt ist, weil es sich jahrelang mit ideologischen Projekten beschäftigt hat, statt Macht, Technologie und Wettbewerbsfähigkeit zu sichern. Diese Rede offenbarte ein zentrales Problem: Merz denkt nicht strategisch, sondern reaktiv. Er benennt Symptome, aber keine Ursachen. Er beschwört „Werte“, ohne zu erklären, wie diese in einer rauer werdenden Welt praktisch verteidigt werden sollen. Führung bedeutet jedoch, unbequeme Wahrheiten auszusprechen – nicht, sich hinter wohlfeilen Floskeln zu verstecken. Hinzu kommt eine rhetorische Katastrophe. Merz wirkte fahrig, unsicher, ohne innere Struktur. Nach nahezu jedem dritten Wort der Blick nach unten auf den Zettel, als habe er keinen einzigen Gedanken verinnerlicht. Eine abgehackte, stockende Sprechweise, unterbrochen von permanenter Schnappatmung, raubte der Rede jeden Fluss. Wer so spricht, vermittelt nicht Stärke, sondern Überforderung. Ein Kanzler muss Präsenz ausstrahlen. Er muss den Raum beherrschen, nicht von seinem Manuskript beherrscht werden. Merz wirkte jedoch wie ein Referent, der zum ersten Mal vor großem Publikum steht – nicht wie der Regierungschef der größten Volkswirtschaft Europas. Besonders fatal: Diese Schwäche bleibt nicht folgenlos. Internationale Partner registrieren genau, ob ein Regierungschef souverän, klar und entschlossen auftritt. Wer zögert, stammelt und ausweicht, wird nicht ernst genommen. Und wer nicht ernst genommen wird, verliert Einfluss. Die Rede von Merz war deshalb mehr als nur misslungen. Sie war ein Symbol für eine Kanzlerschaft ohne Vision, ohne Mut und ohne Führungsstärke. Deutschland braucht in dieser historischen Phase keinen Verwalter des Niedergangs, sondern einen Gestalter mit Rückgrat. Friedrich Merz hat auf der Münchner Sicherheitskonferenz eindrucksvoll bewiesen, dass er dieser Aufgabe nicht gewachsen ist.