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Choralvorspiel Nun lob mein Seel den Herren (Man lobt dich in der Stille) / Chorale prelude My Soul Now Praise Thy Maker (All Praise To Thee Ascendeth) | Orgel der Klosterkirche Michelstetten (Velesovo) -- English below Kauffmann gab diesem Choralvorspiel den Titel "Man lobt dich in der Stille". Es handelt es sich hier um einen weniger bekannten Text in nur drei Strophen, den Johann Rist 1651 auf die Melodie des bekannteren Liedes "Nun lob mein Seel den Herren" dichtete -- wobei sein Text sogar bewußt als Ergänzung des ursprünglichen Liedes von Johann Gramann konzipiert sein mag. Beruht dieses auf Psalm 103 ("Lobe den Herrn meine Seele, und was in mir ist seinen heiligen Namen"), beginnt Rist mit einer Anspielung auf Psalm 65: dessen Anfang lautet in der Lutherbibel "Gott, man lobt dich in der Stille zu Zion". Im weiteren Verlauf ist dann aber eine Verbindung zu Psalm 65 kaum mehr zu erkennen, vielmehr führt Rist seinen Text als Lobpreis Gottes ähnlich wie bei Gramann weiter. Der unbekannte englische Dichter, den Rist hier eher zu einer Paraphrase als zu einer Übersetzung motiviert hat -- aber eine andere englische Fassung konnte ich nicht finden -- spart sich die Erwähnung von "Stille" ohnehin. Das ist umso nachvollziehbarer, als sie nur durch die Anspielung auf ein Psalmwort gerechtfertigt scheint, dabei kryptisch wie zugleich im Gesamtkontext des Liedes unpassend wirkt. Hinzu kommt, daß man in der Fassung des Psalms in der Authorised Version von 1611 nach "Stille" vergeblich sucht: hier heißt es nur ""Praise waiteth for thee, O God, in Sion". All das ist insofern relevant, als Kauffmann zu seinem Vorspiel ausnahmsweise keine Registrierung angibt. Der Titel des Liedes könnte zu einer "stillen" Registrierung verleiten, was aber dem Charakter des Textes in seiner Gesamtheit nicht entspräche. Vielmehr schien mir eine Registrierung angebracht, die ebensogut zu der eigentlich zugrunde liegenden, eher triumphierenden Melodie zu "Nun lob mein Seel den Herren" paßt. Letzterer Titel erscheint auch als Überschrift für das Video bei Youtube: erstens werden damit mehr Leute etwas verbinden, und zweitens mag es interessant sein, dieses Stück von Kauffmann mit dem Choralvorspiel zur selben Melodie von Georg Andreas Sorge zu vergleichen, dessen Neueinspielung das nächste Projekt auf diesem Kanal darstellt. a_osiander(at)gmx.net . http://andreas-osiander.net . / andreas.osiander Kauffmann gave this prelude the title "Man lobt dich in der Stille", which translates as "Thou art praised in silence". This is a hymn of only three stanzas written by Johann Rist in 1651 to fit the tune of the better known "Nun lob mein Seel den Herren" (translated by Catherine Winkworth as "My soul now praise thy maker"). In fact Rist may have conceived his lyrics as a sort of addition or complement to Johann Gramann's original. That original is based on Psalm 103 ("Bless the Lord, O my soul: and all that is within me, bless his holy name"); by contrast Rist begins with an allusion to Psalm 65, which in Luther's translation runs "God, thou art praised in the silence at Zion". However, the rest of the lyrics does not seem based on Psalm 65. Rather, Rist offers a hymn of praise very much in the spirit of Gramann's. (Oddly, the Authorised Version makes no reference to "silence": here Psalm 65 begins "Praise waiteth for thee, O God, in Sion". The anonymous English author who in 1866 published a paraphrase, rather than a translation, of this hymn -- but I can find no closer rendering, at least not in verse -- likewise omits any reference to "silence".) This is relevant because unusally Kauffmann does not indicate any registration for this piece. The German title might tempt the performer to select a "quiet" registration, but this would not be in keeping with the lyrics as a whole. Rather I felt that it was appropriate to choose a registration in keeping with the original hymn "Nun lob mein Seel den Herren" and its rather triumphant tune. The title of this original hymn is also used to identify this piece on Youtube. For one thing, in this way more people will know which tune to expect. And secondly it may be interesting to compare this piece with the treatment of the same tune by Georg Andreas Sorge, a new recording of which will be the next project on this channel.