У нас вы можете посмотреть бесплатно Es ging seinen Gang: Aufstieg und Fall eines Buches in der DDR или скачать в максимальном доступном качестве, видео которое было загружено на ютуб. Для загрузки выберите вариант из формы ниже:
Если кнопки скачивания не
загрузились
НАЖМИТЕ ЗДЕСЬ или обновите страницу
Если возникают проблемы со скачиванием видео, пожалуйста напишите в поддержку по адресу внизу
страницы.
Спасибо за использование сервиса ClipSaver.ru
Das Feature erzählt vom Entstehen des folgenreichsten Romans von Erich Loest "Es geht seinen Gang oder Mühen in unserer Ebene". Das Buch von 1978 schrieb gegen die Tabus der DDR an: wahrhaftig, witzig und präzise. Im Frühjahr 1978 erschien nahezu zeitgleich in beiden Teilen Deutschlands Erich Loests Roman "Es geht seinen Gang oder Mühen in unserer Ebene" - im Westen vielfach übersetzt, verfilmt und Schullesestoff, wurde er im Osten zunächst in ungewohnt kleiner Auflage gedruckt, wenig später verboten. Das bewirkte auf literarischem, was ehedem die Ausbürgerung Wolf Biermanns auf politischem Gebiet bewirkt hatte. Sieben Jahre Zuchthaus und schwere Krankheit lagen hinter dem Autor Erich Loest, mit Krimis hatte er sich finanziell über Wasser halten müssen. Doch nun schrieb er mit diesem Werk gegen alle von oben verordneten Tabus an: Wahrhaftig, präzise, witzig. "Das gelbe Buch" avancierte binnen kurzem zu einem Kultroman. Wie heftig, ja hysterisch, Staat, Stasi, die Kulturfunktionäre reagierten, dokumentierte Loest später in seinem Bericht "Der Vierte Zensor". Die Autorin befragt Personen, die damals mit der Veröffentlichung des Buches "Es geht seinen Gang" befasst waren", es gefördert oder verhindert haben. Feature von Linda Rotta Regie: Sabine Ranzinger Produktion: MDR 2003 Erich Loest wird bis heute als "ostdeutscher" Autor bezeichnet, doch spiegeln sich in seinem Leben und Werk auch und gerade die Brüche eines ganzen deutschen Jahrhunderts. Geboren am 24. Februar 1926 im sächsischen Mittweida, trat Loest als junger Mann erst in die Hitlerjugend und dann in die NSDAP ein. 1944 wurde er Soldat der Wehrmacht, geriet in amerikanische Gefangenschaft und folgte nach dem Krieg als Arbeiter, Helfer in der Landwirtschaft und später als Journalist und Schriftsteller zunächst den Ideen vom Aufbau eines sozialistischen deutschen Staates. 1947 trat er in die SED ein, deren politische Doktrinen er spätestens mit den Arbeiteraufständen im Juni 1953 infragestellte. Als angeblicher Konterrevolutionär wurde Loest 1958 zu siebeneinhalb Jahren Zuchthaus verurteilt, schrieb teils unter Pseudonym und geriet immer wieder mit dem DDR-Schriftstellerverband und den Zensur-Behörden aneinander. 1981 siedelte er in die BRD über, gründete seinen eigenen Verlag und kehrte 1998 nach Leipzig zurück. Am 12. September 2013 starb Loest in Leipzig. Diese Bücher bezeugen sein ereignisreiches, widerspruchsvolles Leben: