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„Meine sehr verehrten Abgeordneten. Gemäß § 14, Absatz 4, Satz 2 wird hiermit der Zeitpunkt der Bildung der vorläufigen Regierung auf den gegenwärtigen Augenblick, nämlich auf Freitag, den 25. April 1952, 12 Uhr 30 Minuten festgestellt. Mit dieser Erklärung sind gemäß § 11 des zweiten Neugliederungsgesetzes die Länder Baden, Württemberg-Baden und Württemberg-Hohenzollern zu einem Bundesland vereinigt.“ – Reinhold Maier am 25. April 1952 2027 feiert das Land Baden-Württemberg sein 75-jähriges Bestehen – Kronjuwelenhochzeit! Das Ministerium für Integration der Landeshauptstadt schickt den badischen Cowboy Fidelius Waldvogel und die schwäbische Dialekt-Queen Marlies Blume gemeinsam auf große Völkerverständigungs- bzw. Jubiläumstournee. Schnell zeigt sich, dass hinter der Fassade nicht alles Gold ist, was nach außen als Erfolgsgeschichte glänzt. Ist es eine Zwangsehe, die Baden und Württemberg verbindet? Haben die Schwaben mit ihren Maultaschen die Badener aufgefressen? Müssen die Badener wieder back to the roots des schwarzen Waldes? Plötzlich wird klar: Im kleinen Ländleskosmos spiegelt sich die Weltpolitik wider. Was der Bauer nicht kennt, frisst er nicht (außer Pizza, Gyros und Kebab). Fremdem gegenüber ist man grundsätzlich skeptisch, selbst wenn es nur der badische oder schwäbische Nachbar ist. Wir haben Angst vor Überfremdung und Identitätsverlust. Wir haben Angst vor Veränderung, weil wir Nachteile und Unannehmlichkeiten befürchten. Das, was wir haben, wollen wir behalten, denn das haben wir uns verdient. Auf ungewollte Veränderungen von außen reagieren wir mit Ärger, Wut und Aggression. So geht ganz ohne Plattentektonik ein Rechtsruck durch Europa, wo Deutschland keine Ausnahme darstellt. So gelangen wir vom badisch-schwäbischen Mikrokosmos über den weltpolitischen Makrokosmos letztlich zu einem universellen Prinzip, denn schon vor langer Zeit in einer weit, weit entfernten Galaxis wusste Jedi-Meister Yoda aus Star Wars: „Furcht führt zu Wut, Wut führt zu Hass, Hass führt zu unendlichem Leid.“ Was ist die Lösung? Konfrontation? Krieg? Sich abschotten? Mauern und Grenzzäune im Großen bzw. Trennung und Scheidung im Kleinen? Badener und Schwaben wieder getrennt von Tisch und Bett mit klarer Grenze, eindeutiger Abgrenzung und geordneten Besitzverhältnissen nach dem Motto „Wir wollen wieder auseinander gehen, wir wollen wieder nebeneinander stehen“? Vielleicht hilft aber auch der gemeinsame Gang zur Eheberatung – oder überhaupt etwas Gemeinsames. Miteinander reden zum Beispiel, den anderen versuchen zu verstehen. Statt „Scher dich zum Teufel“ einfach mal „Grüß Gott“ sagen und Spätzle genau so gern essen wie Knöpfle. Wir können das Weltgeschehen nicht verändern, aber in unserer kleinen Welt anfangen. Wir können vor unserer eigenen Tür kehren, sie aufmachen, herauskommen oder andere hereinlassen. Das wäre ein großartiger Anfang für eine gemeinsame Zukunft in „The Länd“ weit über den eigenen Tellerrand hinaus. www.marliesblume.de www.martin-wangler.de