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/ wissensmagazin / / sciencereason Eyes on the Skies (5): Die Silizium-Revolution - Vom Silber zum Silizium (From Silver To Silicon). Die Erfindung des Teleskopes revolutionierte die Entwicklungen in der Geschichte der Astronomie. Teleskope verhalfen den Menschen in den letzten 400 Jahren zu einem ungeahnten Blick in ferne und aufregende Bereiche des Weltalls. "Eyes on the Skies - Unser Fenster zum Weltraum" gibt einen umfangreichen Eindruck in alle Facetten des Teleskopes - die geschichtliche Entwicklung, den wissenschaftlichen Stellenwert, die technologischen Fortschritte und die Menschen hinter dieser bahnbrechenden Erfindung, ihre Erfolge und Misserfolge ... --- • / wissensmagazin • / wissenxxl • / best0fscience • / sciencemagazine --- Als Galileo Galilei vor 400 Jahren anderen Menschen zeigen wollte, was er durch sein Teleskop sah, musste er Zeichnungen anfertigen: Das pockennarbige Gesicht des Mondes, der Tanz der Jupitertrabanten, Sonnenflecken oder die Sterne im Orion. Er nahm seine Zeichnungen und veröffentlichte sie in einem kleinen Buch mit dem Titel "Der Sternenbote". Das war der einzige Weg, seine Entdeckungen mit anderen zu teilen. Mehr als zwei weitere Jahrhunderte lang mussten Astronomen auch Künstler sein. Während sie durch ihre Okulare spähten, fertigten sie detaillierte Zeichnungen von dem an, was sie erblickten. Die kahle Landschaft des Mondes, ein Sturm in der Jupiteratmosphäre, der zarte Gasschleier in einem fernen Nebel, und manchmal überinterpretierten sie, was sie sahen. Dunkle, schnurgerade Gebilde auf der Oberfläche des Mars wurden für Kanäle gehalten, die zivilisiertes Leben auf der Oberfläche des roten Planeten nahe legten. Heute wissen wir, dass die Kanäle eine optische Täuschung waren. Was Astronomen wirklich benötigten, war ein objektives Aufzeichnungsverfahren für das von den Teleskopen gesammelte Licht, ohne dass die Information erst durch ihre Gehirne und dann in die Zeichenstifte wandern musste. Fotografie war die Rettung. Die erste Daguerreotypie des Mondes wurde 1840 von Henry Draper hergestellt. Die Fotografie war weniger als 15 Jahre alt, aber die Astronomen hatten bereits ihre revolutionären Möglichkeiten erkannt. Aber wie funktionierte die Fotografie? Die empfindliche Beschichtung einer fotografischen Platte enthält kleine Körnchen aus Silberhalogeniden. Setzt man sie dem Licht aus, werden sie dunkel. Das Ergebnis war ein Negativbild des Himmels mit dunklen Sternen auf hellem Hintergrund. Der entscheidende Vorteil war jedoch, dass eine fotografische Platte stundenlang belichtet werden konnte. Wenn Sie den Nachthimmel mit Ihren eigenen Augen betrachten, werden Sie auch nach Gewöhnung an die Dunkelheit nicht mehr und mehr Sterne sehen nur weil sie länger hinschauen. Aber genau das können Sie mit einer fotografischen Platte erreichen. Sie können das Licht über Sunden sammeln und aufaddieren. Das heißt, längere Belichtung enthüllt mehr und mehr Sterne. In den 1950er Jahren wurde das Schmidt-Teleskop am Palomar-Observatorium verwendet, um den gesamten Nordhimmel abzulichten. Das ergab fast 2.000 fotografische Platten, jede annähernd eine Stunde lang belichtet. Eine Fundgrube für Entdeckungen. Fotografie hatte die beobachtende Astronomie zu einer echten Wissenschaft gemacht: objektivierbar, messbar und reproduzierbar. Aber Silber war langsam; man brauchte Geduld. Das änderte sich durch die digitale Revolution. Silizium ersetzte Silber, Pixel ersetzten Körner. Nicht einmal mehr in der Massenproduktion wird in Kameras fotografischer Film verwendet. Stattdessen werden Bilder auf lichtempfindlichen Chips sogenannten CCDs, aufgezeichnet. Professionelle CCDs sind extrem effizient. Und um sie noch empfindlicher zu machen, werden sie mit Hilfe von flüssigem Stickstoff weit unter den Gefrierpunkt heruntergekühlt. Nahezu jedes Photon wird registriert. Die Belichtungszeiten können folge dessen viel kürzer sein. Was bei der Himmelsdurchmusterung des Palomar-Observatoriums in einer Stunde erreicht wurde leistet eine CCD heute in wenigen Minuten. Mit einem kleineren Teleskop. Die Silizium-Revolution ist längst nicht zu Ende. Astronomen haben gewaltige CCD-Kameras mit mehreren hundert Millionen Pixeln gebaut. Und es kommt noch mehr. Der große Vorteil digitaler Bilder ist nun einmal, dass sie digital sind. Sie können alle mit Computern verarbeitet werden. Astronomen benutzen spezielle Software, um ihre Himmelsbeobachtungen zu bearbeiten. Streckung oder Kontrastverstärkung enthüllen die schwächsten Besonderheiten von Nebeln und Galaxien. • http://www.eyesontheskies.org/ .