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Es läuten die sechs Glocken der St. Josefskirche im Zürcher Industriequartier. Stimmung: B° c' es' f' g' b' Giesser: F. Schilling Söhne, Apolda Gussjahr: 1931 Gewichte der Glocken: Glocke 1: 3712 Kg Glocke 2: 2494 Kg Glocke 3: 1438 Kg Glocke 4: 997 Kg Glocke 5: 664 Kg Glocke 6: 396 Kg Ein seltenes Zeugnis der Glockengiesserkunst erklingt aus dem Turm zu St. Josef. Es ist einer der insgesamt drei Geläute in der Stadt Zürich die von Schilling Apolda stammen. Die beiden grossen Glocken haben vor geräumiger Zeit neue Klöppel erhalten. Die katholische Kirche reagierte auf den Zuzug vieler Katholiken in das Industriequartier, indem der katholische Kultusverein Luzern am 22. Mai 1902 den Bauplatz der heutigen Kirche St. Josef kaufte. Die katholischen Kirchen in Industriequartieren wurden häufig nach dem Heiligen Josef, dem Vater Jesu benannt, da dieser in der Bibel als Bauhandwerker vorgestellt und in der christlichen Tradition als Zimmermann bezeichnet wird. Am 30. Oktober 1904 wurde das Pfarrhaus mit integrierter St. Josefskapelle, dem heutigen Pfarrsaal, durch die Architekten Alfred Chiodera und Theophil Tschudy errichtet und vom späteren Bischof von Chur, Georg Schmid von Grüneck eingeweiht. Durch das rasche Anwachsen der katholischen Bevölkerung des Industriequartiers war der Bau der eigentlichen Kirche nicht lange hinauszuzögern. Deshalb gab der Pfarrer der Mutterpfarrei St. Peter und Paul bei den Architekten Robert Curjel und Karl Moser, die schon die Stadtzürcher Kirche St. Anton Hottingen gebaut hatten, einen Entwurf in Auftrag. Dieser wurde nach Vorgaben von Bischof Georg Schmid von Grüneck und Pater Albert Kuhn vom Kloster Einsiedeln durch die Architekten überarbeitet. Das Bauprojekt nimmt deutlichen Bezug auf den ersten Entwurf der Kirche St. Anton in Hottingen, der ursprünglich ebenfalls als neubarocker Bau geplant gewesen war, dann aber zu einem neuromanischen Kirchbau umgearbeitet werden musste. Nachdem das Projekt von der Bauherrschaft am 12. Februar 1912 gutgeheissen worden war und die Stadt Zürich am 4. April 1912 die Baubewilligung erteilt hatte, kam der Bau der heutigen Kirche St. Josef zügig voran. Am Bau der Kirche St. Josef war auch der damals junge Architekt Anton Higi als Bauleiter beteiligt, der ein Jahrzehnt später mit der äusserlich ähnlichen Guthirtkirche (gut sichtbar am gezwiebelten Kirchturm) seinen ersten eigenen Kirchbau im Nachbarquartier Wipkingen errichtete. Herzlicher Dank geht an den freundlichen Pfarrer für die Genehmigung und das aufsperren des Turmes.