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Sepp Mayerl tödlich verunglückt Die Osttiroler Bergsteigerlegende Sepp Mayerl ist am Samstagvormittag in den Lienzer Dolomiten abgestürzt. Der 75-Jährige stürzte in der Nordwand der Adlerwand bei Lavant aus ungeklärter Ursache ab und erlitt tödliche Verletzungen. Mayerl war Samstagfrüh mit einem Bekannten zu einer Klettertour in den Lienzer Dolomiten aufgebrochen. „Die beiden wollten zur Einweihung eines Gipfelkreuzes aufsteigen", schilderte ein Alpinpolizist. Der 75-Jährige kletterte voraus. Zehn Meter nachdem er eine Zwischensicherung angebracht hatte, stürzte er aus unbekannter Ursache ab. Ob möglicherweise ein Felsen ausgebrochen war, lasse sich nicht mehr rekonstruieren, erklärte der Beamte. Sein Begleiter alarmierte sofort die Einsatzkräfte. Nachdem der Verunglückte geborgen war, wurde mit der Reanimation begonnen. Sie blieb aber erfolglos. Der Unfall hatte sich gegen 9.00 Uhr ereignet. Die Leiche des Alpinisten wurde mit einem Hubschrauber ins Tal geflogen. Fest verwurzelter Tiroler Der Blasl-Sepp, wie Mayerl genannt wurde, galt als fest verwurzelter Tiroler, auch wenn er auf den höchsten Bergen dieser Welt unterwegs war. Er war ein Familienmensch, der seine große Leidenschaft als Alpinist immer neben seinem Brotberuf ausgeübt hat. Mayerl war Dachdecker und für ihn lag es nahe, dass er die Dächer und Fassaden von hunderten Kirchtürmen in ganz Österreich und Südtirol renovierte. Gerüste brauchte er keine, er kletterte auf Türme und auf die großen Gipfel dieser Welt. Ihm gelang 1970 im Himalaja als erstem die Besteigung des extrem schwierigen knapp 8.400 Meter hohen Lhotse Shar, sowie einige Jahre später die Besteigung des damals höchsten noch unbestiegen Gipfels des Fang in der Annapurna Gruppe. Peter Habeler bezeichnete Mayerl im Gespräch mit „Tirol heute" als seinen Freund. Auch Reinhold Messner bezeichnete ihn als seinen Lehrmeister. Von den abenteuerlichsten Expeditionen kehrte er immer wieder in seine Heimat Osttirol zurück. Die Adlerwand in den Lienzer Dolomiten war am Samstag seine letzte Tour.