У нас вы можете посмотреть бесплатно Die Kattenstiegmühle - Sagen aus der Ostprignitz - Ein Kurzfilm von Klaus Falk (Folge: 7) или скачать в максимальном доступном качестве, видео которое было загружено на ютуб. Для загрузки выберите вариант из формы ниже:
Если кнопки скачивания не
загрузились
НАЖМИТЕ ЗДЕСЬ или обновите страницу
Если возникают проблемы со скачиванием видео, пожалуйста напишите в поддержку по адресу внизу
страницы.
Спасибо за использование сервиса ClipSaver.ru
An der Landstraße von Lellichow nach Königsberg befand sich vor vielen Jahren am Kattenstiegsee die Kattenstiegmühle. In alten Zeiten wohnte dort ein Müller, dessen Tochter so schön war, daß weit und breit ihre Schönheit gerühmt wurde und alle Müllerburschen von fern und nah um sie warben und deshalb beim Müller in Dienst traten. Jeden Bewerber aber fand man nach der ersten Nacht in der Mühle tot im Bette. Niemand wußte dafür eine Erklärung. Es konnte nicht anders sein, als daß der Teufel selber in der Mühle sein Wesen trieb. So kam es allmählich, daß jedermann die verteufelte Mühle mied. Da hörte ein Müllerssohn aus der Potsdamer Gegend von dieser Geschichte und beschloß trotz aller Warnungen, in der Kattenstiegmühle sein Glück zu versuchen. Der alte Müller erzählte ihm, welch grausiges Ende so viele genommen hatten, und riet ihm von seinem Vorhaben ab. Aber der mutige Jüngling ließ sich nicht irremachen. Er bat um einen Säbel, den er beim Müller an der Wand hängen sah, um zwei Öllampen und ein Stück Kreide. In seiner Müllerstube stellte er sein Bett in die Mitte des Zimmers und zog auf dem Boden einen Kreidestrich um das Bett, wobei er einen frommen Spruch betete. Dann setzte er sich mit dem Säbel in der Faust aufs Bett und wartete der Dinge, die da kommen sollten. Ringsum herrschte Totenstille. Da verkündete die Turmuhr in Königsberg mit dumpfen Schlägen die Mitternacht. Plötzlich öffnen sich die Fenster des Stübchens, und herein dringen drei große schwarze Katzen, die ein mächtiger Kater anspornt, den Kreis zu überspringen und den Burschen zu erwürgen. Der aber ist auf der Hut und wehrt die Katzen mit dem Säbel ab, und als eine vorwitzige Katze ihre Pfote über den Kreidestrich setzt, hackt er sie ihr mit schnellem Schlage ab. Da springen die Katzen mit furchtbarem Wutgeheul durchs Fenster und stieben davon. Der Müllergeselle aber legt sich ins Bett und schläft den Schlaf des Gerechten bis in den hellen Morgen hinein. Als die Sonne schon hoch am Himmel stand, sah sich der Müller nach seinem Gesellen um. Er glaubte nicht, ihn lebend wiederzufinden. Wie staunte er, als er ihn frisch und munter sah. Der Bursche berichtete von seinem nächtlichen Erlebnis. Man suchte die abgehackte Katzenpfote. Und siehe da! Sie erwies sich als ein Menschenfinger. Bald erschienen Leute in der Mühle, denen man den nächtlichen Spuk erzählte. Die Sache ward bekannt, und es stellte sich heraus, daß seit der betreffenden Nacht einer jungen Frau in Königsberg ein Finger fehlte. Nun kam es an den Tag, daß die jungen Mädchen und Frauen aus Königsberg aus Neid über die Schönheit der Müllerstochter ein Bündnis mit dem Teufel geschlossen hatten, der sie Nachts in Katzen verwandelte und sie bei der Ermordung der Müllerburschen anführte. Sie wurden bestraft, und der Spuk hörte auf. Der tapfere Bursche aber heiratete die schöne Müllerstochter. Sie lebten glücklich und zufrieden bis an ihr Ende. Quelle: Heimatsagen der Ostprignitz von Wolfgang Dost. Sprecher/Schnitt: Klaus Falk KI-generierte Visualisierung Ein Beitrag für Wittstock-tv (2026)