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MARIA REIF bekommt 1939 eine Arbeitsstelle als Stenotypistin beim württembergischen Landesfürsorgeverband in Stuttgart in der Lindenspürstr. 39, damals unter der Leitung von Regierungsdirektor Mailänder. Maria arbeitet mit 5 weiteren Sekretärinnen in der Abteilung Fürsorgeerziehung. Also dort, wo Akten über die Kinder geführt wurden, die den Eltern weggenommen und in Heime verbracht wurden, zum Beispiel in die St. Josefspflege Mulfingen. Eigentlich eine katholische Pflegeanstalt für Fürsorgepfleglinge, wird die Josefspflege im 3. Reich vor allem eine Sammelstelle für Sinti-Kinder. Maria Reif bekommt mit, wie in den Akten die Verlegung der Fürsorgezöglinge nach Birkenau vermerkt wird - und wie kurze Zeit später dieselben Akten mit einem Sterbevermerk das Ende der Fürsorgeerziehung dokumentieren. Dass all das unter den Kollegen keine Aufmerksamkeit, geschweige den Fragen aufgeworfen hat, auch nicht bei ihr selber (wie sich später zum Vorwurf machte), ist Teil der Erinnerungen, die sie in diesem Gespräch am 9. Dez. 2008 mit Harald Stingele teilt.