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Januar 2026. Vor zwei Tagen. US-Spezialkräfte landeten in Caracas, Venezuela, und nahmen den amtierenden Präsidenten Nicolás Maduro fest. In Gewahrsam genommen, in die Vereinigten Staaten ausgeflogen, dort nun wegen Drogenhandels und Terrorismus angeklagt. Die US-Regierung bezeichnete es als Strafverfolgungsmaßnahme. Der Rest der Welt nannte es eine Invasion. Offizielle Begründung: Nationale Sicherheit, Bekämpfung der Drogenkartelle, Schutz der Demokratie. Der wahre Grund: Öl. Der Petrodollar. Eine Botschaft an jedes Land der Erde: Wenn ihr versucht, Öl in etwas anderem als US-Dollar zu verkaufen, werden wir eure Regierung mit Gewalt entfernen. Venezuela verfügt über die größten nachgewiesenen Ölreserven der Welt. 303 Milliarden Barrel. Mehr als Saudi-Arabien. Mehr als Russland. Mehr als der Irak. Seit 50 Jahren verkaufte Venezuela dieses Öl in US-Dollar. Doch in den letzten sechs Jahren hörte Venezuela auf, den Dollar zu nutzen. Es begann, an China in Yuan zu verkaufen. Es begann, mit Russland in Rubel zu handeln. Es begann, Tauschsysteme mit dem Iran zu nutzen. Es wandte sich vom Petrodollar ab. Jetzt sitzt ihr Präsident in einem US-Gefängnis. Es geht nicht um Demokratie. Es geht nicht um Drogen. Es geht darum, was passiert, wenn man das Fundament der amerikanischen Finanzmacht herausfordert. Der Petrodollar ist kein Vorschlag. Er ist ein Durchsetzungssystem. Venezuela ist gerade zum Exempel geworden. Doch hier ist das, was die US-Regierung nicht bedacht hat: Indem sie Venezuela überfiel, um den Petrodollar durchzusetzen, zeigte sie jedem anderen ölproduzierenden Land exakt, was dieses System wirklich ist. Keine wirtschaftliche Vereinbarung. Sondern ein Schutzgeldsystem, gestützt durch militärische Gewalt. Wenn man der Welt zeigt, dass das Dollarsystem durch Invasionen und Regimewechsel aufrechterhalten wird, stärkt man es nicht. Man beschleunigt seinen Zusammenbruch. China beobachtet es. Saudi-Arabien beobachtet es. Russland beobachtet es. Alle stellen sich dieselbe Frage: Wenn die USA bereit sind, Venezuela zu überfallen, um die Entdollarisierung zu stoppen, was werden sie dann mit uns tun? Die Antwort, zu der sie gelangen: Wir müssen das Dollarsystem so schnell wie möglich verlassen, bevor wir die Nächsten sind. DIE 27-JÄHRIGE ZEITLEISTE 1999: Hugo Chávez wird zum Präsidenten gewählt. Er tritt mit wirtschaftlichem Nationalismus und Antiimperialismus an. Er fragt: Warum sollten wir Öl an die USA für Dollar verkaufen, wenn wir an den Höchstbietenden in jeder beliebigen Währung verkaufen können? 2000: Chávez reist in den Irak und trifft Saddam Hussein während der Sanktionsära. Er kündigt an, dass Venezuela Öl im Austausch gegen Waren an den Irak verkaufen werde. Keine Dollar. Tauschhandel. Eine direkte Herausforderung des Petrodollars. 2001: Ein neues Kohlenwasserstoffgesetz gibt der venezolanischen Regierung die Mehrheitskontrolle über alle Ölprojekte. US-Ölkonzerne wie ExxonMobil und ConocoPhillips werden aufgefordert, ihre Mehrheitsanteile abzugeben oder das Land zu verlassen. Die meisten gehen. 2005: Chávez beginnt, Öl im Rahmen langfristiger Verträge an China zu verkaufen. China stellt Infrastrukturkredite und Investitionen bereit. Venezuela zahlt diese Kredite mit Öl zurück. Keine Dollar beteiligt. Beginn des Venezuela-China-Öl-gegen-Kredite-Programms, das schließlich 60 Milliarden Dollar erreicht. 2006: Venezuela kündigt an, Öl zu subventionierten Preisen an Kuba zu verkaufen, im Austausch gegen kubanische Ärzte und Lehrer. Keine Dollar. Tauschhandel. 2007: Venezuela tritt aus dem Internationalen Währungsfonds und der Weltbank aus. Chávez erklärt, diese Institutionen seien Werkzeuge der wirtschaftlichen Kontrolle der USA. Alle Schulden werden beglichen. 2008: Chávez fordert offen das Ende des Petrodollars. Er hält Reden vor den Vereinten Nationen und sagt, die Welt müsse eine neue Reservewährung schaffen. Er schlägt eine südamerikanische Währung namens Sucre vor. Aufbau von Allianzen mit dem Iran, Russland und China zur Schaffung eines nicht-dollarbasierten Handelsblocks. Die US-Regierung beobachtet dies und erkennt, dass sie ein Problem hat. Venezuela verlässt nicht nur den Petrodollar. Es versucht aktiv, ein alternatives System aufzubauen und andere Länder zum Mitmachen zu bewegen. 2002: Ein von der CIA unterstützter Putschversuch. Chávez wird kurzzeitig von der Macht entfernt. Kehrt innerhalb von 48 Stunden zurück. 2004: Ein von den USA finanzierter Abwahlreferendumsversuch scheitert. Chávez gewinnt mit 59 Prozent der Stimmen. Die USA wechseln zur wirtschaftlichen Kriegsführung: Wenn man Chávez nicht direkt entfernen kann, wird die venezolanische Wirtschaft so lange stranguliert, bis das Volk ihn selbst entfernt. 2013: Chávez stirbt an Krebs. Vizepräsident Nicolás Maduro übernimmt. Er setzt Chávez’ Politik fort. Entfernt sich weiter vom Dollar. Stärkt die Beziehungen zu China und Russland.