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Audrey Hepburn wurde am 4. Mai 1929 in Ixelles/Elsene, einem Stadtteil von Brüssel, als Audrey Kathleen Ruston geboren. Ihr Vater, der Brite Joseph Victor Anthony Ruston, und ihre niederländische Mutter, die Baronin Ella van Heemstra, gehörten der europäischen Oberschicht an. Durch ihren internationalen Hintergrund wuchs Audrey mehrsprachig auf – sie sprach Englisch, Niederländisch, Französisch, Spanisch und Italienisch – eine Fähigkeit, die ihr später in ihrer Karriere und in humanitären Aufgaben zugutekommen sollte. Die Hungersnot des Winters 1944–45 hinterließ bleibende Spuren – körperlich wie seelisch. Hepburn sprach später offen darüber, wie diese Erfahrungen ihre tiefe Empathie für Kinder in Not prägten. Nach Kriegsende studierte sie Ballett in Amsterdam und London und arbeitete zunächst als Tänzerin, bevor sie kleine Theater- und Filmrollen erhielt. Der internationale Durchbruch gelang ihr 1951, als sie während der Dreharbeiten zu einem Bühnenstück in Monte Carlo von der französischen Autorin Colette entdeckt wurde. Diese empfahl sie für die Hauptrolle in der Broadway-Adaption ihres Romans „Gigi“, die Hepburn 1951 in New York spielte. Ihre charmante Natürlichkeit und Eleganz begeisterten Publikum und Kritiker gleichermaßen – der Grundstein für ihre Hollywoodkarriere war gelegt. Nur zwei Jahre später erhielt sie die Hauptrolle in „Roman Holiday“ (Ein Herz und eine Krone, 1953) an der Seite von Gregory Peck. Für ihre Darstellung einer jungen Prinzessin, die für einen Tag aus ihrem goldenen Käfig ausbricht, gewann Hepburn den Oscar als beste Hauptdarstellerin. Ihr Stil, ihre Anmut und ihre Natürlichkeit unterschieden sie von den glamourösen Filmstars der damaligen Zeit – sie verkörperte eine neue Art von Weiblichkeit: elegant, aber zurückhaltend; schön, aber bescheiden. In den 1950er- und 1960er-Jahren drehte Audrey Hepburn einige der berühmtesten Filme der Filmgeschichte: „Sabrina“ (1954) mit Humphrey Bogart und William Holden, „Funny Face“ (1957) mit Fred Astaire, „The Nun’s Story“ (1959), „Breakfast at Tiffany’s“ (1961) – in der Rolle der unvergesslichen Holly Golightly, „Charade“ (1963) mit Cary Grant, „My Fair Lady“ (1964), und „Wait Until Dark“ (1967). Hepburns Stil wurde dabei untrennbar mit dem französischen Designer Hubert de Givenchy verbunden, der viele ihrer legendären Outfits entwarf. Ihr schlichtes, elegantes Erscheinungsbild – das kleine Schwarze, die Hochsteckfrisur, die Perlen – machte sie zur Modeikone, deren Einfluss bis heute spürbar ist. 1954 heiratete Audrey den Schauspieler Mel Ferrer, mit dem sie einen Sohn, Sean Hepburn Ferrer (geb. 1960), bekam. Nach ihrer Scheidung 1968 heiratete sie 1969 den italienischen Psychiater Andrea Dotti, mit dem sie ihren zweiten Sohn, Luca Dotti (geb. 1970), hatte. Auch diese Ehe endete in den 1980er-Jahren. In ihrem Privatleben suchte Audrey stets nach Stabilität und Normalität, fernab des Hollywoodrummels. Sie zog sich zunehmend aus dem Filmgeschäft zurück, um sich ihren Kindern und später ihrer humanitären Arbeit zu widmen. Ab Mitte der 1980er-Jahre engagierte sich Hepburn intensiv für das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen (UNICEF), das ihr aufgrund ihrer eigenen Kriegserfahrungen besonders am Herzen lag. 1988 wurde sie UNICEF-Sonderbotschafterin und bereiste in dieser Rolle Krisenregionen in Afrika, Asien und Lateinamerika, darunter Äthiopien, Somalia, Sudan und Bangladesch. Sie setzte ihre Bekanntheit ein, um auf das Leid von Kindern in Hunger- und Kriegsgebieten aufmerksam zu machen, und sprach mit eindringlicher, aber ruhiger Stimme vor der UNO und in der Öffentlichkeit. Ihre Reisen, oft unter schwierigen Bedingungen, wurden in der Dokumentation „Audrey Hepburn: Remembered“ festgehalten und machten sie zu einer moralischen Instanz weit über die Filmwelt hinaus. Im Spätsommer 1992 wurde bei Audrey Hepburn eine seltene Form von Darmkrebs diagnostiziert. Trotz der schweren Krankheit blieb sie bis zuletzt ihrer Arbeit für UNICEF verpflichtet. Sie verbrachte ihre letzten Monate in ihrem Haus in Tolochenaz am Genfersee in der Schweiz, umgeben von ihrer Familie und ihren engsten Freunden. Am 20. Januar 1993 starb Audrey Hepburn im Alter von nur 63 Jahren. Ihre Beerdigung fand in Tolochenaz statt; zahlreiche Freunde und Kollegen, darunter Gregory Peck, nahmen Abschied. Audrey Hepburns Vermächtnis reicht weit über ihre Filmkarriere hinaus. Sie gilt als Symbol für Eleganz, Güte und Mitgefühl. Ihre Stilikone lebt in Mode, Film und Popkultur weiter, während ihr humanitäres Wirken bis heute durch Organisationen wie die „Audrey Hepburn Children’s Fund“ fortgeführt wird. Audrey Hepburns Leben war geprägt von Gegensätzen – vom Kriegskind zur Hollywood-Ikone, vom Star zur stillen Helferin. Doch in allem blieb sie sich treu: bescheiden, anmutig und tief menschlich. Ihr Andenken ist nicht nur ein Teil der Filmgeschichte, sondern ein Beispiel dafür, wie Ruhm mit Verantwortung verbunden werden kann.