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F0 - As0 - c1 - es1 - f1 - as1 - b1 - c2 (Karl Stumpf (Bachert,Karlsruhe 1959)) 7450 - 4452 - 2530 - 1578 - 1106 - 729 - 627 - 443 kg (progressiv) Zu Beginn hört man das vierstimmige Schilling-Geläute der benachbarten katholischen Josefskirche: B0 - d1 - f1 - g1 Die Speyerer Protestationsgedächtniskirche,die auch die Hauptkirche der pfälzischen Landeskirche darstellt, wurde 1893 bis 1904 als prachtvoller neugotischer Bau errichtet und sollte an die Protestation der Reichsstände auf dem Speyerer Reichstag von 1529 erinnern. Ursprünglich war als Bauplatz die Ruine des Retschelin-Hauses ausgewählt worden,weil man in ihm den Schauplatz der Protestation vermutete. Deswegen kennt der Volksmund noch heute auch den Namen "Retscher-Kersch". Wohl wegen der geringen Bauplatzgröße und der unmittelbaren Nähe zur barocken lutherischen Dreifaltigkeitskirche wurde das Bauvorhaben vor die Stadttore verlegt. Die Architektur besticht durch ihre Klarheit der Formen und durch die überzeugende Verschmelzung von französischer Kathedralarchitektur mit den Bedürfnissen der evangelischen Predigtkirche. Der Querschnitt beschreibt eine dreischiffige Hallenkirche mit sehr schmalen Seitenschiffen,in die lediglich Emporen eingehangen sind. Daraus ergibt sich ein extrem breites Mittelschiff,das mit Chorjoch und den Querschiffarmen eine riesige Vierung bildet. Somit wirkt das Rauminnere eher wie ein Zentralbau. Der Turm als Stilkopie des Freiburger Münsterturms ist 100m hoch und somit der höchste Kirchturm der Pfalz. Hervorzuheben wären neben den qualitätvollen Glasmalereien auch die Steinmeyer-Kleuker-Orgel von 1979 mit fünf Manualen,mechanischer Spieltraktur und knapp hundert Registern. Umfangreiches Pfeifenwerk der ehemaligen Steinmeyer-Orgel und der grandiose Freipfeifenprospekt,1939 entworfen von Hanns Miller,wurden beim Neubau Kleukers wiederverwendet. Etwas schemenhaft zwar,kann man das Schwingen der Glocken im offenen Glockengeschoss erkennen. Überraschend ist die weiche,satte und geschlossen harmonische Klangwirkung des Geläuts aus der vollkommen offenen Glocken"stube",welches Karl Stumpf in der Gießerei Bachert/Karlsruhe 1959 gegossen hat. An diesem Geläute wurde erstmals von Theo Fehn der von ihm entwickelte Ellipsoid-Klöppel erprobt und erfolgreich eingesetzt zur Erzielung der von ihm gewünschten weichen Klanggebung aller Glocken.