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Die Hymne der Siebenbürger Sachsen, das Siebenbürgenlied, gesungen bei einem Konzert am 12. Oktober 2019 im Kulturhaus Drabenderhöhe-Siebenbürgen vom Honigberger Chor, dem Honterus-Chor und dem Publikum. Die Aufnahmen der Siebenbürgen-Flagge, die im Video zu sehen sind, wurden am Heimattag 2019 in Dinkelsbühl gemacht. Text: Siebenbürgen, Land des Segens, Land der Fülle und der Kraft, mit dem Gürtel der Karpaten um das grüne Kleid der Saaten, Land voll Gold und Rebensaft. Siebenbürgen, Meeresboden einer längst verfloss'nen Flut; nun ein Meer von Ährenwogen, dessen Ufer, waldumzogen, an der Brust des Himmels ruht! Siebenbürgen, süße Heimat, unser teures Vaterland! Sei gegrüßt in deiner Schöne, und um alle deine Söhne schlinge sich der Eintracht Band. Der Komponist des Siebenbürgenlieds, Johann Lukas Hedwig, wurde am 5. August 1802 als Sohn einfacher Bauern in Heldsdorf geboren. Der musikalisch begabte Knabe kam mit zehn Jahren auf die Honterusschule und mit 13 auf das Obergymnasium. Noch keine 17 Jahre alt, zog er in den „Mittelpunkt des großartigen Musiklebens“, nach Wien. Nach 21 arbeitsreichen und entbehrungsvollen Jahren in Wien wurde Hedwig im Jahre 1840 als Stadtkantor nach Kronstadt berufen. Hier wirkte er für die musikalische Bildung Kronstadts und belebte die Kirchenmusik des Burzenlandes. Als der begabteste sächsische Komponist und Musiker seiner Zeit verfasste er zahlreiche Kompositionen, die in Kronstadt und im Burzenland aufgeführt wurden. Berühmt wurde Hedwig durch seine Vertonung des von Maximilian Leopold Moltke verfassten Gedichtes „Siebenbürgen, Land des Segens“. Moltke, am 18. September 1810 in Küstrin geboren, kam als zwanzigjähriger Buchhandlungsgehilfe nach Kronstadt und lebte und dichtete hier sieben Jahre lang. Siebenbürgen betrachtete er als seine zweite Heimat und war fasziniert von der Schönheit seiner Landschaft und Völkervielfalt. Während der Revolution von 1848 trat er der aufständischen Armee von General Bem bei, wurde von den Russen gefangen genommen und an Österreich ausgeliefert. Zwei Jahre später kehrte er nach Deutschland zurück. Als Schriftsteller und Sprachforscher lebte er noch vier Jahrzehnte in Berlin und Leipzig. Seine Liebe und Anhänglichkeit zu Siebenbürgen und den Siebenbürger Sachsen bewahrte er sich jedoch bis zu seinem Tod am 19. Januar 1894 in Leipzig. Hedwig schrieb die Melodie ursprünglich allerdings nicht für das Gedicht Moltkes, sondern für einen Festgesang zur 300-Jahre-Feier des 1545 von Apollonia Hirscher erbauten Kronstädter Kaufhauses am 28. Oktober 1845. Den Text dazu schrieb der Tuchmacher Georg Thomas. Wäre es dabei geblieben, wäre diese heute allen Siebenbürgern bekannte Melodie bestimmt völlig in Vergessenheit geraten, denn das Hirscher-Festlied war für eine einmalige Aufführung geschrieben und wurde danach nie mehr gesungen. Erst die Verse Moltkes mit ihrem Lobgesang auf die Landschaft und ihrer Begeisterung für die Menschen Siebenbürgens machten die Melodie zur Hymne der Siebenbürger Sachsen. Erst jetzt verbreitete sich das Lied wie ein echtes Volkslied. Das Original mit der Handschrift Hedwigs befindet sich heute im Archiv der Kirchengemeinde in Heldsdorf. Das Siebenbürgenlied wird jedoch seit Jahrzehnten nicht mehr so gesungen, wie Hedwig es vorschreibt. Auch werden nur die erste, zweite und siebte Strophe gesungen, weil das Absingen des ganzen Liedes zu lange dauern würde. Fehlerhaft werden außerdem oft die beiden letzten Worte des Liedes verstanden: der Eintracht Band. Moltke richtete diesen Verbrüderungsaufruf 1846 an alle Völker Siebenbürgens. Die Ungarn und Rumänen haben sich das Lied jedoch nie zu Eigen gemacht, und so meinen die Siebenbürger Sachsen beim Singen oft nur ihr eigenes blau-rotes Eintrachtsband. (Karl-Heinz Brenndörfer) Das Siebenbürgenlied mit allen 7 Strophen: 1. Siebenbürgen, Land des Segens, Land der Fülle und der Kraft, Mit dem Gürtel der Karpaten Um das grüne Kleid der Saaten, Land voll Gold und Rebensaft. 2. Siebenbürgen, Meeresboden Einer längst verfloss’nen Flut! Nun ein Meer von Ährenwogen, Dessen Ufer waldumzogen An der Brust des Himmels ruht! 3. Siebenbürgen, Land der Trümmer Einer Vorzeit stark und groß, Deren tausendjähr’ge Spuren Ruhen noch in deinen Fluren Ungeschwächtem Ackerschoß. 4. Siebenbürgen, grüne Wiege Einer bunten Völkerschar! Mit dem Klima aller Zonen, Mit dem Kranz der Nationen Um des Vaterlands Altar! 5. Siebenbürgen, grüner Tempel Mit der Berge hohem Chor, Wo der Andacht Huldigungen Steigen in so vielen Zungen Zu dem einen Gott empor! 6. Siebenbürgen, Land der Duldung Jedes Glaubens sich’rer Hort. Mögst du bis zu fernen Tagen Als ein Hort der Freiheit ragen Und als Wehr dem freien Wort! 7. Siebenbürgen, süße Heimat, Unser teures Vaterland! Sei gegrüßt in deiner Schöne, Und um alle deine Söhne Schlinge sich der Eintracht Band! Abonniert meinen YouTube-Kanal: https://www.youtube.com/GuentherMelze...