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„Blumen sind das Lächeln der Erde.“ Hat er das nicht schön gesagt, der Ralph Waldo Emerson? Dieses Bonmot des US-amerikanischen Philosophen aus dem 19. Jahrhundert hat sich Blumen-Heyn zu eigen gemacht. Das passt doppelt – denn Walter Heyn hat meist selbst ein Lächeln auf den Lippen. Und den Schalk im Nacken. Kein Wunder, war er doch einer der führenden Karnevalisten in seinem Heimatort Friemar. 1981, am 11. April, eröffneten Renate und Walter Heyn ihren Blumenladen in der Mauerstraße 10 in Gotha. Ein Jahr brauchten sie, bis sie die Gewerbegenehmigung bekamen und am 11starten konnten. Jahre später bekam Walter Heyn erst mit, dass man in der SED-Kreisleitung dagegen war. Der Grund? Heyns Großvater hatte sich einst mit Händen und Füßen gegen die Zwangskollektivierung gesträubt. Ein Treppenwitz der Geschichte war allerdings 20 Jahre später, dass dann des Enkels Blumenladen Seit‘ an Seit‘ mit eben jener SED-Kreisleitung stand. 1994 kam zum Stammsitz in der Mauerstraße am Neumarkt eine Filiale dazu, Die ist seit 31. August geschlossen. Warum, das erklärt Heyn im Interview mit „Oscar am Freitag“-TV.