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Das war also die allererste Sendung der damals neuen Live-Unterhaltungsshow. Schauplatz ist die Halle des alten Bahnhofs der Köln-Frechen-Benzelrather Eisenbahn, die der KVB gehört und bis vor kurzem als Straßenbahndepot diente. Der Bahnhof wird, in übertragenem Sinn, als Ort der Kommunikation gesehen, als Treffpunkt, wo immer "was los ist". Musik (von Pop bis Klassik) und Gespräche mit den Interpreten bilden das Grundmuster der Show. Showmaster ist Alfred Biolek. In der Premiere treten auf (in dieser Reihenfolge): das GEW-Blasorchester (Gas-Elektrizitätswerk Köln) die philharmonischen Cellisten Darmstadt (Kammermusik) Kate Bush (englische Pop-Sängerin - ihr erster Auftritt in Deutschland, der so gut ankommt, dass Biolek sie gleich auch für die zweite Sendung einlädt) Renate Göbel (fertigt lebensgroße Puppen) Monika Hauff und Klaus-Dieter Henkler (Gesang, DDR, Folklore) Udo Lindenberg mit Panik-Orchester und Herbolzheimer Brass das Ehepaar Käthe und Hubert Heyne (Hausmusik; er ist Schuhputzer am Hbf Köln) die Folies Parisienne (Travestie-Show und Parodie aus Frankreich) auch diese Truppe kommt so gut an, dass sie in gleich mehreren Folgesendungen von Bio's Bahnhof Auftritte haben Vicky Leandros (Sängerin, Griechenland) Alfred Biolek besuchte mit einem Mitarbeiter der Show die EMI in London, um sich über Gesangskünstler für die neue Sendereihe zu informieren. Beim Warten auf den Gesprächspartner hörten die beiden im Hintergrund Musik einer noch unbekannten Künstlerin und fragten daraufhin, ob man sie bekommen könne. So hatte Kate Bush in der ersten Ausgabe von Bio’s Bahnhof ihren ersten Fernsehauftritt, noch bevor sie zu Top of the Pops eingeladen wurde. Zentrale Idee war, ein breites Spektrum an Musik zu präsentieren. Dies reichte von aktueller Popmusik über ein Jagdbläser-Ensemble und klassische Musik bis hin zu zeitgenössischer Musik, beispielsweise von Karlheinz Stockhausen oder Mauricio Kagel. Letztere machte etwa zehn Minuten pro Sendung aus. Alfred Biolek führte dazu Gespräche mit dem Komponisten oder Interpreten, um die Zuschauer für die Aufführung zu interessieren. Es traten im Laufe der Zeit praktisch alle bedeutenden Vertreter der zeitgenössischen Musik in der Show auf. In der Show sollte immer auch eine humoristische Nummer vorkommen. Die Gruppe Folies Parisiennes kam dabei derart gut an, dass viele Zuschriften sich eine Wiederholung wünschten und sie mit dem gleichen Titel in der folgenden Sendung noch einmal auftrat, was in Bioleks Sendungen weder zuvor noch danach je passierte. Es handelte sich um sieben als Mireille Mathieu verkleidete Männer, die den Titel Akropolis Adieu sangen. In der Show traten auch regelmäßig Komiker wie Emil Steinberger auf. Alfred Biolek hielt sich mit Pointen zurück und brachte sie nur, wenn sie besonders gut passten. Auch die Stars sollten anders als in den anderen Shows erscheinen. So sangen sie nicht nur zwei aktuelle Titel aus ihrem Repertoire, sondern machten noch etwas Besonderes. Häufig wurden Duette von zwei Künstlern vorgesehen, die sonst nicht miteinander sangen, beispielsweise 1979 Adriano Celentano mit Elke Sommer und Angelo Branduardi mit Esther Ofarim, 1980 Udo Lindenberg mit Nana Mouskouri oder 1982 Mario Adorf mit Milva. Auch kam es vor, dass die Interpreten etwas für sie Ungewöhnliches sangen, beispielsweise Helen Schneider 1978 Heidenröslein. Öfters agierte Alfred Biolek auch als Amateur mit den prominenten Gästen: er tanzte mehrfach, beispielsweise gemeinsam mit Hazy Osterwald – dem er ähnlich sah –, und den Kessler-Zwillingen; er sang mit Caterina Valente und wirkte auch bei einer Clown-Nummer mit. Diese Auftritte sollten im Kontrast zu der Perfektion der professionellen Künstler stehen. In Bio’s Bahnhof sangen alle Interpreten live, ausgenommen Vicky Leandros in der ersten Sendung aufgrund einer Erkältung, da sie sogar ein ärztliches Attest mitgebracht hatte und mit einer Erklärung Bioleks für die Zuschauer einverstanden war. Zur Show gehörte stets ein Orchester, beispielsweise das RIAS Tanzorchester oder die WDR Big Band Köln, meistens jedoch die Peter Herbolzheimer Rhythm Combination & Brass.