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Noten erhältlich unter https://www.rundel.de/de/artikel/lign... Schlägt man im Wörterbuch nach, so findet man zum lateinischen Begriff „Lignum“ zunächst das deutsche Wort „Holz“. Es gibt jedoch noch eine weitere, eher poetische Bedeutung, nämlich die des Baumes. Der Baum gilt seit jeher als Zeichen des Lebens, ist Ausdruck von Kraft, Tradition, Wachstum und Kontinuität. Das alles sind Eigenschaften, die sowohl auf viele Blasorchester zutreffen, deren Musiker ihre Freizeit der Musik widmen, als auch in vorbildlicher Art und Weise auf den Auftraggeber dieser Komposition: das Symphonische Blasorchester der Ruhrstadt Witten „BloW“. „Lignum“ wurde zum zehnjährigen Gründungsjubiläum des Orchesters komponiert und soll einen Rückblick auf die spannenden ersten Jahre, die kontinuierliche Entwicklung und das fortschreitende Wachstum dieses noch jungen Orchesters darstellen. Aus musikalischer Sicht führt uns „Lignum“ sozusagen „zurück zu den Wurzeln“, denn es basiert auf zwei deutschen Volksliedern. Dabei war es mir wichtig, diese Lieder einerseits in ihrer uns bekannten Form zu präsentieren, andererseits jedoch auch mit meiner eigenen musikalischen „Handschrift“ kompositorisch zu verarbeiten. Den meisten Musikern mit Wurzeln in der Blasmusik dürfte „Das Lieben bringt groß‘ Freud“ wohl am ehesten durch den viel gespielten gleichnamigen Marsch bekannt sein. Grund genug, diesen Marsch in Form eines kleinen Zitats zu Wort kommen zu lassen. Sowohl „Das Lieben bringt groß‘ Freud“ als auch das zweite verarbeitete Volkslied „Ich weiß nicht, was soll es bedeuten“ handeln von der Liebe und überzeugen durch eine sehr einprägsame Melodieführung. So unterschiedlich die beiden Lieder auf den ersten Blick auch zu sein scheinen, so wunderbar passen sie doch zusammen. Wie in nahezu keiner anderen sozialen Gruppierung treffen sich in einem Blasorchester Menschen völlig unterschiedlicher musikalischer Herkunft, unterschiedlicher Berufe und unterschiedlichen Alters. Ich hoffe, dass es mir mit „Lignum“ gelungen ist, eine Sprache zu finden, die den meist auch ganz unterschiedlichen musikalischen Vorlieben eine gemeinsame Plattform bietet und sowohl den ausführenden Musikern als auch dem Publikum gleichermaßen Freude bereitet. Zitierte Volkslieder 1. "Das Lieben bringt groß' Freud" Melodie & Text: Friedrich Silcher (1827) 2. "Ich weiß nicht was soll es bedeuten" (Loreley/Lorelei) Melodie: Friedrich Silcher (1838) & Text: Heinrich Heine (1823) _______________________________________________________________________________________ © Copyright 2017 by RUNDEL Publications / Musikverlag GmbH • D-88430 Rot an der Rot International Copyright secured · All rights reserved · Alle Rechte vorbehalten. https://www.rundel.de/de