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Unser tiefstes Problem ist nicht zuerst Leid, Angst oder Depression. Unser tiefstes Problem ist der Blick. Wohin schauen wir, wenn es dunkel wird? Worauf richten wir unser Inneres aus, wenn die Kräfte schwinden? Denn wir können die Systeme unseres Lebens nicht beherrschen, wenn wir sie nur aus unserer Perspektive betrachten. Wir können das Leben nicht ordnen, wenn wir uns selbst zum Mittelpunkt machen. Ordnung entsteht erst dort, wo der Blick weggeht vom Ich – und hin zu Christus. Die Schrift sagt klar: „Lasst uns aufsehen zu Jesus, dem Anfänger und Vollender des Glaubens“ (Hebräer 12,2). Nicht auf uns. Nicht auf unsere Gefühle. Nicht auf unsere innere Lage. Auf Jesus. Solange wir uns selbst beobachten, analysieren, absichern und retten wollen, bleiben wir gefangen im Kreis des Ichs. Und dieser Kreis wird eng. Er wird schwer. Er wird dunkel. Nachfolge beginnt dort, wo wir aufhören, uns selbst zum Referenzpunkt zu machen. Jesus sagt: „Wer mir nachkommen will, der verleugne sich selbst und nehme sein Kreuz auf sich und folge mir nach“ (Matthäus 16,24). Selbstverleugnung heißt hier nicht, dass wir uns hassen oder ignorieren. Es heißt, dass wir aufhören, uns selbst zu regieren. Es heißt, dass wir anerkennen: Wir haben nicht die Perspektive, um unser Leben göttlich zu ordnen. Wir sehen zu wenig. Wir verstehen zu wenig. Wir überschätzen unser Ich und unterschätzen Gottes Licht. Viele psychische Leiden werden verstärkt durch dieses ständige In-sich-Hineinschauen. Was fühlen wir? Was fehlt uns? Was stimmt nicht mit uns? Dieses Kreisen um das eigene Innenleben erzeugt keine Heilung, sondern Druck. Jesus ruft uns aus diesem Kreisen heraus. Er ruft uns in eine neue Blickrichtung. Paulus sagt: „Denn ihr seid gestorben, und euer Leben ist verborgen mit dem Christus in Gott“ (Kolosser 3,3). Das alte Ich – der innere Beobachter, der Richter, der Kontrolleur – darf sterben. Nicht, damit wir leer werden, sondern damit Christus Raum gewinnt.