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Die älteste Erwähnung einer Kapelle an dieser Stelle stammt aus dem Jahr 1064. Die Kirche ist vermutlich aus der romanischen Burgkapelle hervorgegangen. Deren Fundamente konnten 1937 in einer archäologischen Ausgrabung erschlossen werden. Die heutige Kirche wurde, unter Verwendung älterer Bauteile der Burgkapelle oder etwa des Turms der Stadtbefestigung, zwischen 1335 und 1440 errichtet. Der Kirchenpatron St. Martin erscheint auch im Wappen der Stadt. In der Barockzeit erfuhr die Kirche, vor allem in ihrer inneren Ausstattung eine Anpassung an den Zeitgeist. Diese Veränderung wurde 1936/1938 wieder zurückgenommen. 1978/79 wurde die Kirche erheblich, von drei auf fünf Schiffe erweitert. Kirchenbrand 1983 Am ersten Weihnachtstag 1983 brannte sie fast vollständig aus, übrig blieben nur die Sakramentskapelle und die Sakristei. Der 1985 wieder geweihte Bau ist teils Rekonstruktion, teils neu gestaltet. Beide Baumaßnahmen wurden vom Diözesanbaumeister des Bistums Würzburg Hans Schädel gestaltet. Von ihm stammt auch die Komposition des wiederkehrenden Christus über dem Zelebrationsaltar, die in ähnlicher Form auch im Würzburger Dom zu finden ist. Neu eingerichtet wurde auch ein geringes Bodengefälle des Kirchenraumes, das für alle Plätze einen besseren Blick zum Altar hin gewährleistet. Die Kirchengemeinde gehört zum Bistum Fulda. Heute erinnert ein Denkmal an der Außenmauer des nordöstlichsten Anbaus an das Brandereignis. Vom Turm der St. Martinskirche erklingen fünf Glocken. Sie haben die Tonfolge: d′ f′ g′ a′ c′′.[3] Die Glocken 1 bis 4 stammen aus der Gießerei Ulrich & Weule in Apolda – Bockenem, aus dem Jahr 1919. Es handelt sich um ein überdurchschnittlich gutes Eisenhartgussgeläut. Im Jahr 1956 wurde das Geläut um die kleinste Glocke, aus der Gießerei Perner in Passau ergänzt. Die d'-Glocke allein wiegt bei einem Durchmesser von 177 cm rund 2300 kg.