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„Denk ich an Deutschland in der Nacht, dann bin ich um den Schlaf gebracht.“ – Heinrich Heine schrieb diese unsterblichen Zeilen 1844 aus dem Pariser Exil. Es ist ein Schrei nach der Heimat, gezeichnet von der Sorge um die alternde Mutter und der Zerrissenheit eines Mannes, der sein Land liebt, aber aus der Ferne zusehen muss. In einer Zeit der Ruhelosigkeit bleibt die Sehnsucht nach den eigenen Wurzeln die stärkste Kraft, die uns nachts wachhält. Eichenherz kleidet diesen literarischen Weltschmerz in ein gewaltiges Rock-Gewand: Von einem melancholisch-getragenen Einstieg baut sich das Stück zu einer emotionalen Hymne auf, die Heines tiefe Melancholie mit der ungestümen Energie moderner Gitarren verbindet. Ein musikalisches Mahnmal, das die zeitlose Verbindung zwischen Mutterschmerz und Vaterlandsliebe spürbar macht. Ein Lied für die schlaflosen Nächte. Ein Lied, das die Tränen der Vergangenheit in die Kraft der Gegenwart transformiert. Unsere Wurzeln sind unser Halt. Unvergessen. Tief. Deutsch. 🎧 Text: Heinrich Heine (1844) 🎸 Musik & Produktion: Eichenherz 💬 Schreib in die Kommentare, welche Zeile von Heine dich heute am meisten berührt. 👉 Abonniere den Kanal, wenn du willst, dass unsere Klassiker im modernen Gewand weiterleben. 👉 Teile dieses Video, um das Bewusstsein für unser höchstes Kulturgut zu stärken. ☕ Support Eichenherz: https://buymeacoffee.com/eichenherz 💿 Alle Songs & Kanäle: https://linktr.ee/Eichenherz.musik Text: 1. Denk ich an Deutschland in der Nacht, Dann bin ich um den Schlaf gebracht, Ich kann nicht mehr die Augen schließen, Und meine heißen Tränen fließen. 2. Die Jahre kommen und vergehn! Seit ich die Mutter nicht gesehn, Zwölf Jahre sind schon hingegangen; Es wächst mein Sehnen und Verlangen. 3. Mein Sehnen und Verlangen wächst. Die alte Frau hat mich behext, Ich denke immer an die alte, Die alte Frau, die Gott erhalte! 4. Die alte Frau hat mich so lieb, Und in den Briefen, die sie schrieb, Seh ich, wie ihre Hand gezittert, Wie tief das Mutterherz erschüttert. 5. Die Mutter liegt mir stets im Sinn. Zwölf lange Jahre flossen hin, Zwölf lange Jahre sind verflossen, Seit ich sie nicht ans Herz geschlossen. 6. Deutschland hat ewigen Bestand, Es ist ein kerngesundes Land, Mit seinen Eichen, seinen Linden Werd ich es immer wiederfinden. 7 Nach Deutschland lechzt' ich nicht so sehr, Wenn nicht die Mutter dorten wär; Das Vaterland wird nie verderben, Jedoch die alte Frau kann sterben. 8. Seit ich das Land verlassen hab, So viele sanken dort ins Grab, Die ich geliebt – wenn ich sie zähle, So will verbluten meine Seele. 9 Und zählen muß ich – Mit der Zahl Schwillt immer höher meine Qual, Mir ist, als wälzten sich die Leichen Auf meine Brust – Gottlob! Sie weichen! 10. Gottlob! Durch meine Fenster bricht Französisch heitres Tageslicht; Es kommt mein Weib, schön wie der Morgen, Und lächelt fort die deutschen Sorgen. #Eichenherz #Heine #Nachtgedanken #Deutschrock #Lyrik #KlassikModern #Heimatliebe