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Hallo und herzlich Willkommen zu dieser Vorstellung des russischen Schlachtkreuzers Kirov. Dies Modell ist im Maßstab von1:700 und ich habe es aus einem handelsüblichen Bausatz vor vielen Jahren einmal gebaut. Das Modell ist 36 cm lang. Damit es gut in der Hand liegt, habe ich es innen mit Knetgummi beschwert. Die Kirov ist der Namensgeber für die 4 Schiffe dieser Klasse, die in Russland gebaut wurden. Die Kirov selbst kam im Jahr 1980 in den Einsatz und wurde später umgenannt in Admiral Uschakow. Es sind die einzigen Überwassereinheiten der russischen Marine mit Nuklearantrieb. Die Schiffe hatten eine beeindruckende Größe von rund 26.000 Tonnen und waren 252 Meter lang, also 2 Meter länger wie die berühmte Bismarck. Sie konnte 32 Knoten laufen und hatte eine Besatzung von rund 650 Mann. Konzipiert wurden diese Schiffe ursprünglich als U-Boot Jäger, aber das änderte sich später, als die Kirov die P-700 Granit Raketen bekam, von der NATO auch „Shipwreck“, auf Deutsch, Schiffswrack Raketen genannt. Gegen diese tieffliegenden, selbstständig steuernden Seezielraketen, die eine Reichweite von bis zu 700 Kilometer hatten, gab keinen wirksamen Schutz. Sie hatten ein Gewicht von über 7 t, eine Geschwindigkeit von Mach 1,5, also rund 500 Meter pro Sekunde und einen hochexplosiven Gefechtskopf von 750 kg. Die Kirov war in der Lage, alle ihre 20 Raketen im Abstand von 5 Sekunden zu starten, wobei eine Rakete in größer Höhe als Aufklärungsrakete flog und die gesammelten Informationen selbstständig an die anderen, tieffliegenden Raketen abgab. Über die Einsätze der Kirov ist wenig bekannt. Im Jahr 1990 hatte sie einen größeren Unfall in der Antriebsanlage und wurde erst einmal aufgelegt. Im Jahr 2001 begann man mit einer lang andauernden Reaktivierung. Wie es scheint, sind die Schäden wohl doch zu groß und sie wird wohl verschrottet werden. In einem Konfliktfall hätte die Kirov es wohl mit dem amerikanischen Raketenkreuzer vom Typ Ticonderoga zu tun gehabt. Ich habe hier einmal die beiden Modelle zusammengestellt. Die Amerikaner hatten 27 Stück davon, die unter anderem mit den Harpoon Seeziel Raketen ausgerüstet waren, die bis zu 220 Kilometer weit fliegen konnten. Ich bezweifel aber, ob das russische Schiff im Ernstfall überhaupt aus dem Hafen herausgekommen wäre. Solche komplexe Schiffe und Waffen benötigen eine gut trainierte Besatzung, die nur durch Jahrzehnte lange Erfahrung gebildet werden kann. Hier habe ich einmal die Kirov und Ticonderoga zusammen mit dem deutschen Schlachtkreuzer Scharnhorst zum vergleichen aufgestellt. Es fällt auf, das die beiden neuzeitlichen Schiffe nur ein paar sehr kleine Geschütze an Bord hatten, während auf der Scharnhorst die Kanonen dominierten. Auch die großen, kantigen Aufbauten der Ticonderoga sind auffällig. Das liegt unter anderem daran, das die Trefferquote der neuzeitlichen Schiffe so hoch ist, das es im wesentlichen darauf ankommt, den Gegner zuerst aufzuspüren und die Waffen ans Ziel zu bringen. Das Schwesterschiff Frunse oder später Admiral Lasarew wurde 1985 fertig und 1995 wieder aus dem Dienst genommen. Sie soll wohl verschrottet werden, was aber mit diesen Schiffen wegen der Kernreaktoren zeitaufwändig und sehr teuer ist. Die Kalinin, auch ein Schwesterschiff wurde später umgenannt in Admiral Nachimow, wurde 1988 fertig und befindet sich in der Werft für eine Modernisierung und soll in diesem Jahr, 2023, fertig werden. Das vierte Schwesterschiff ist die Juri Andropov, jetzt Pjotr Weliki, wurde 1998 fertig gestellt und ist und ist heute das Flagschiff der Nordflotte und im Einsatz. Damit komme ich zum Ende dieses Berichtes. Ich bedanke mich für euer Interesse und sage Tschüss und auf Wiedersehen.