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Sie haben die Fliegerei revolutioniert: die weltbekannte „Tante JU“ und die vergessene F13, die „Urmutter“ aller Verkehrsflugzeuge. Im Jahr 1919 begründete die weltweit erste Gesamtmetallmaschine mit dem markanten Riffelblech die moderne Passagierluftfahrt. Bis in die 60er Jahre verband die F13 Menschen und Kontinente. Anfang 2013 erwecken die Mitarbeiter bei Kaelin Aero Technologies, im deutschen Schwarzwald, die Ikone der Luftfahrt zu neuem Leben. Flugzeugstrukturbauer Dominik Kälin rekonstruiert aus dem Material, mit dem Hugo Junkers seine Flugzeuge und Paul Morszeck seine berühmten Rillen-Koffer baute, die F13. Dominik Kälin, Flugzeugstrukturbauer, Kaelin Aero Technologies: „Es ist eigentlich ein physikalisches Grundprinzip, was der Herr Junkers damals genutzt hat und auch der Vater von Dieter Morszeck. Die waren clever. Cleverer als die anderen.“ Über den Einsatz des besonders stabilen und gleichzeitig sehr leichten Duraluminium durch Luftfahrt Pionier Hugo Junkers, recherchiert F13 Projektleiter Bernd Huckenbeck in Archiven weltweit. Bernd Huckenbeck, F13 Projektleiter: „Ich habe 2009 die Idee zu diesem F13 Projekt gehabt. 2010 habe ich mit den Recherchen begonnen und das ist dann so ein bisschen wie eine Sucht geworden.“ Von den 330 F13 Exemplaren, die Hugo Junkers bauen lies, stehen heute nur noch sieben in Museen, keine davon flugtauglich. Auch funktionstüchtige Original Bauteile sind rar. Im weltweit größten Hugo Junkers Archiv im Deutschen Museum in München gibt es aber noch Original Blaupausen. Mit 3D Simulationen konstruieren die Ingenieure von AeroFem eine komplett neue, alte F13. Über 10tausend Stunden baut das Kälin Team mit 2.600 Einzelteilen die Replica zusammen. Nach der Lackierung steuert die F13 ihren Heimathangar in Dübendorf bei der Schweizer JU Air an. Mitte 2015 beginnen die Feinarbeiten, wie edle Lederpolsterung von Cockpit und Kabine. Auch der Pratt&Whitney Motor mit 450 PS kommt an seinen Platz. Genauso wie die Namensplakette „Annelise 2“. Jede Menge Belastungstest, wie hier für die Gurte von Piloten und Passagieren oder für die Steuer- und Rudersysteme, muss die frisch gebaute F13 dann noch überstehen. Dominik Kälin, Flugzeugstrukturbauer, Kaelin Aero Technologies: „Jetzt zeigt sich, ob das alles hält. Gut, ich bin eigentlich davon überzeugt, dass es hält. Wir haben das so original oder besser gebaut, von daher sollte das schon klappen. Aber das ist spannend.“ Der Flugzeugstrukturbauer hat sein Werk getan und ist stolz. Alles passt. Jetzt können Elektrik und Avionik in Betrieb gehen. Im Cockpit sind historische Instrumente mit modernster Technik kombiniert, um die Flugsicherheitsstandards zu gewährleisten. Im August 2016 - Auftanken zum finalen Testprogramm. Zum ersten Mal startet der Motor, um die F13 für den Rolltest in Bewegung zu setzen. Flugtestingenieur Oliver Bachmann prüft, ob die Instrumente korrekt funktionieren und wie sich die Steuerung verhält. Oliver Bachmann: “War sensationell, macht super Spaß.“ Gute Voraussetzungen für das nachfolgende Flugtestprogramm. Nach zwei Jahren Bauzeit und vielen Monaten aufwendiger Technikarbeit wird die Junkers F13 endlich wieder abheben. Knapp 100 Jahre nach ihrem Jungfernflug kehrt die Urmutter aller Verkehrsflugzeuge zurück.