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Malte war ein Jahr in Paraguay und hat sich von Schul-Spanisch-Grundkenntnissen zu selbstbewussten Spanisch-Videos hochgearbeitet. Malin hat anderthalb Jahre in Neuseeland gelebt und ihr Englisch auf ein neues Level katapultiert – trotz Kiwi-Slang und Māori-Wörtern. Im Gespräch teilen sie ehrliche Einblicke: Wie schnell man wirklich die Landessprache lernt, warum Selbstbewusstsein wichtiger ist als perfekte Grammatik und welche lustigen und peinlichen Sprach-Fails sie erlebt haben. Wir hoffen euch gefällt die Folge und das neue Format! Schreibt gerne einen Kommentar, lasst ein like und ein Abo dar und teilt die Folge mit Freunden und allen die sich für ein Auslandsjahr interessieren könnten, damit das neue Format eine breite Masse erreicht :) TOP 3️⃣Austauschorganisationen von der Community bewertet – Hol Dir die Broschüre Gratis! https://www.schueleraustausch.net/lan... Themenübersicht: 00:00:00-00:00:41: Intro 00:00:41-00:02:53: Sprachkenntnisse 00:02:53-00:05:56: Indigene Sprachen 00:05:56-00:09:59: Kommunikation mit der Gastfamilie 00:09:59-00:12:32: Sprachentwicklung 00:12:32-00:16:05: Fachsprache 00:16:05-00:17:43: Deutsch als Fremdsprache 00:17:43-00:22:21: Sprachfails 00:22:21-00:24:16: Outro In dieser Folge vom X-CHANGE Podcast dreht sich alles um das Thema Sprachkenntnisse und Sprache im Auslandsjahr: eines der größten Themen, vor dem viele vor der Abreise richtig Schiss haben. Malte und Malin plaudern darüber, wie es wirklich läuft, wenn man plötzlich in einer anderen Sprache überleben und auch manchmal scheitern muss. Malte wollte unbedingt in ein spanischsprachiges Land; Englisch konnte er ja schon, Spanisch wollte er im Auslandsjahr richtig lernen. Nach Wunschländern wie Mexiko, Chile oder Argentinien (Corona-Zeiten machten es kompliziert) landete er im Schüleraustausch in Paraguay. Vorab hatte er seit Klasse 6 Spanisch, aber kurz davor sogar Unterkurs. Er dachte, sein Spanisch sei grottenschlecht. Doch schon nach der Ankunft merkte er: Viel mehr vom Schulstoff war hängen geblieben als gedacht. In Paraguay ist neben Spanisch auch Guaraní Amtssprache – und die Leute wechseln oft fließend oder sprechen auf dem Land fast nur Guaraní. In der Stadt Asunción lief viel auf Spanisch (mit vielen Jugendslang-Anglizismen, die spanisch ausgesprochen werden), aber bei Verwandtenbesuchen im Dorf fühlte er sich wie der klassische Hochdeutsche unter Plattsprechern. Trotzdem: Seine Social Bubble, wie Gastfamilie und Freunden, nutzte Guaraní kaum. Trotz anfänglich schwachem Spanisch hat er durch reines Hören und Sprechen riesige Sprünge gemacht. Besonders krass: Seine erste Gastfamilie sprach viel Englisch mit ihm (was er rückblickend etwas bereut), aber über Weihnachten in Buenos Aires bei der Familie seines Gastvaters musste er komplett auf Spanisch ran – und es funktionierte! Das war sein großer Meilenstein. Am Ende nahm er sogar ein komplettes YouTube-Video auf Spanisch auf – obwohl er sich nie als perfekt fühlte. Grammatik? Egal. Hauptsache verständlich und selbstbewusst. Malin ging es im Schüleraustausch in Neuseelandeuseeland, nur mit Englisch. Sie kam schon mit gutem Schul-Englisch an und war anfangs überrascht, wie gut sie zurechtkam. Aber dann kamen die echten Herausforderungen: Kiwi-Slang, Sprichwörter und Wörter der zweiten Amtssprache Te Reo Māori, die im Alltag ständig auftauchen. Zwischenmenschliche Gespräche waren am Anfang echt hart, weil sie gefühlt kein Wort verstand. Doch durch permanentes Eintauchen in Filmen, Büchern, der Schule und alltäglichen Gespräche verbesserte sich ihr Englisch massiv. Beide betonen: Man lernt am meisten durch Immersion – nicht durch Vokabelpauken. Radio im Auto auf Spanisch, Filme auf Englisch, ständiges Zuhören, Kontext verstehen – das macht den Unterschied. Selbstbewusstsein ist der Schlüssel: Einfach drauflosreden, auch wenn’s holpert. Missverständnisse? Klar, vor allem am Anfang. Aber Gastfamilien sind meist super geduldig. Malin erzählt von Essays, dem Literaturunterricht und wie sie plötzlich viel schneller las. Malte hielt Präsentationen auf Spanisch – sogar über das deutsche Steuersystem (mit nur 3–4 Monaten Paraguay-Erfahrung). Beide hatten auch „umgekehrte“ Probleme: Zurück in Deutschland fielen plötzlich Fachbegriffe auf Deutsch schwer, weil sie sie auf Englisch/Spanisch gelernt hatten. Natürlich dürfen lustige Sprach-Fails nicht fehlen: Malin mit typischen Kiwi-Missverständnissen, Malte mit dem mysteriösen Wort „facho“, das er monatelang als „total cool“ benutzte – bis seine Gastfamilie nur lachte und er bis heute nicht genau weiß, was es wirklich heißt. Fazit der beiden: Habt keine Angst vor der Sprache! Selbst wenn ihr null Vorkenntnisse habt – durch Zuhören, Rausgehen und Selbstbewusstsein lernt ihr schneller, als ihr denkt. Viel Spaß beim Hören – und erzählt uns in den YouTube Kommentaren: Welche Sprach-Fails hattet ihr? Wovor hattet ihr am meisten Bammel? ✈️