У нас вы можете посмотреть бесплатно Hugo Wolf: Epiphanias–Andrè Morsch (Bariton) & Marcelo Amaral (Klavier), 23.03.2017 или скачать в максимальном доступном качестве, видео которое было загружено на ютуб. Для загрузки выберите вариант из формы ниже:
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Lied der Woche 1: Mit dem "Lied der Woche" veröffentlichen wir jede Woche ein neues Lied aus unserer Reihe "Der ganze Hugo Wolf" auf unseren Plattformen (Youtube, Facebook) sowie auf unserer Webseite www.ihwa.de. Ergänzt wird der musikalisch-visuelle Genuss um Informationen rund um dieses Lied von Hugo Wolf, sodass hier nach und nach eine umfassende und informative Mediathek der Lieder unseres Namenspatrons entsteht. Wir wünschen viel Freude damit! https://www.ihwa.de/song-knowledge/be... Das Video entstand im Rahmen der Reihe "Der ganze Hugo Wolf" am 23. März 2017 im Weißen Saal, Neuen Schloss Stuttgart (Der ganze Hugo Wolf V) LIEDTEXT Die heiligen drei König’ mit ihrem Stern, Sie essen, sie trinken, und bezahlen nicht gern; Sie essen gern, sie trinken gern, Sie essen, trinken und bezahlen nicht gern. Die heiligen drei König’ sind kommen allhier, Es sind ihrer drei und sind nicht ihrer vier: Und wenn zu dreien der vierte wär, So wär ein heilger Drei König mehr. Ich erster bin der weiß’ und auch der schön’, Bei Tage solltet ihr erst mich sehn! Doch ach, mit allen Spezerein Werd ich sein Tag kein Mädchen mir erfrein. Ich aber bin der braun’ und bin der lang’, Bekannt bei Weibern wohl und bei Gesang. Ich bringe Gold statt Spezerein, Da werd ich überall willkommen sein. Ich endlich bin der schwarz’ und bin der klein’, Und mag auch wohl einmal recht lustig sein. Ich esse gern, ich trinke gern, Ich esse, trinke und bedanke mich gern. Die heiligen drei König’ sind wohlgesinnt, Sie suchen die Mutter und das Kind; Der Joseph fromm sitzt auch dabei, Der Ochs und Esel liegen auf der Streu. Wir bringen Myrrhen, wir bringen Gold, Dem Weihrauch sind die Damen hold; Und haben wir Wein von gutem Gewächs, So trinken wir drei so gut als ihrer sechs. Da wir nun hier schöne Herrn und Fraun, Aber keine Ochsen und Esel schaun, So sind wir nicht am rechten Ort Und ziehen unseres Wegen weiter fort. TEXTDICHTER: Johann Wolfgang von Goethe (1749–1832) KOMPOSITIONSJAHR 1888 INFOTEXT von Susan Youens (deutsch: Sharon & Harald Krebs): Mit seinem Epiphanias schuf Goethe (kein orthodoxer Christ – er erfreute sich des Spitznamens „der große Heide“) eine köstliche Burleske über die Sage von den drei Weisen. In diesem Gedicht hat der erste König weiße Haut und ist stattlich, hat aber kein Glück bei den Mädchen; der zweite König ist braun, groß, und „bekannt bei Weibern wohl und bei Gesang“; und der dritte ist schwarz, und klein aber lustig (bei seinem Singen hören wir exotisches Glockengebimmel und heiteres Hüpfen in der Oberstimme des Klavierparts). Sie bringen die bekannten Geschenke, aber als sie merken, dass es „hier“ keine Esel und Ochsen gibt, nur „schöne Herrn und Fraun“, ziehen sie weiter. Wolf schuf seine entzückende Vertonung – er war ein Meister der Komödie im Lied – als ein Geburtstagsgeschenk für Melanie Köchert. Das Lied wurde von ihren drei Töchtern, Isle, Hilde und Irmina kostümiert am Dreikönigsfest vorgetragen. Wolf hat in diesem Lied seinen Spaß mit jeder erdenklichen Gepflogenheit der Marsch-Musik, inklusiv der dem 18. und 19. Jahrhundert zugehörigen Tradition des türkischen Marsches. Das prächtige Schauspiel endet (allzufrüh) mit einem der für Wolf typischen verklingenden Abschlüssen. Goethe (no orthodox Christian—he delighted in the moniker “the great pagan”) did a delighted riff on the legend of the Three Wise Men with his Epiphanias. Here, the first king is white-skinned and handsome but no success with the ladies; the second king is brown-skinned, tall, well-versed in women and song; and the third is black-skinned and small but merry (we hear exotic tinkling bells and treble merriment in the piano as he sings). They bring their traditional gifts, but when they realize that no donkeys and oxen are to be found “here,” only handsome men and lovely women, they leave. Wolf’s delightful setting---he was a master of comedy in lieder---was written as a birthday gift for Melanie Köchert and was performed by her three daughters, Ilse, Hilde, and Irmina, in costume on Epiphany Day. In this song, Wolf has great fun with every march-music convention imaginable, including the 18th- and 19th-century tradition of “Turkish marches,” the whole pageant ending (too soon) with one of his typical “dying away” endings.