У нас вы можете посмотреть бесплатно Lost Places - Das Nato Sondermunitionslager für taktische Nuklearsprengköpfe mit Panzerwaschanlage или скачать в максимальном доступном качестве, видео которое было загружено на ютуб. Для загрузки выберите вариант из формы ниже:
Если кнопки скачивания не
загрузились
НАЖМИТЕ ЗДЕСЬ или обновите страницу
Если возникают проблемы со скачиванием видео, пожалуйста напишите в поддержку по адресу внизу
страницы.
Спасибо за использование сервиса ClipSaver.ru
Heute waren wir in einem früheren Sondermunitionslager der Nato für taktische Nuklearsprengköpfe. Neben Gebäuden, Wachtürmen, Bunkern, Abschussrampen und vierfacher Umzäunug gab es noch eine Panzerwaschstraße zu besichtigen Das Sondermunitionslager war ein NATO-Lager für taktische Nuklearsprengköpfe, ein sogenanntes SAS (Special Ammunition Storage). Es bestand von 1974 bis 1988 und lag auf freiem Feld, aber innerhalb des Areals des ehemaligen US-Depots nordöstlich der Stadt Gießen. Es wurde allein von der US Army betrieben und von deren Militärpolizei bewacht. Direkt westlich davon befand sich eine Stellung von Lance Boden-Boden-Kurzstreckenraketen, auf die die Atomsprengköpfe des Sondermunitionslagers im Ernstfall montiert worden wären, um gegen anrückende Verbände des Warschauer Paktes verschossen zu werden – auf dem Gebiet der damaligen Bundesrepublik Deutschland bzw. des Landes Hessen. Das Lager selbst war drei- bis vierfach umzäunt und mit Videokameras und Mikrowellensensoren ausgestattet. Hinzu kam noch der hohe Außenzaun des umgebenden US-Depotareals. Nachts wurde die Umgebung der Zäune mit starken Scheinwerfern taghell erleuchtet. Das Lager besaß drei schusssichere Wachttürme, einen aus Stahlbeton und zwei aus Stahl, alle versehen mit schussfestem Glas, Schießscharten und drehbaren Suchscheinwerfern. Außer einem Haupt- und einem Nebengebäude befanden sich im „inneren Bereich“ des Lagers noch ein geteerter Landeplatz für Chinook Transporthubschrauber und zwei mehrfach gesicherte Bunker für die Atomsprengköpfe. Im Haupt- oder Wachgebäude, das ebenfalls mit schusssicheren Scheiben und Schießscharten ausgestattet war, saßen Soldaten vor Bildschirmen und Displaytafeln für die Kameras und Bewegungssensoren, außerdem hielten sich dort die Soldaten der Freiwache auf. Am anderen Ende des langgestreckten Gebäudes befand sich von innen der Aufgang zum Betonwachtturm, auf dem sich auch Anzeigedisplays für die Überwachungsfunktionen befanden. Das Nebengebäude am anderen Ende des Hubschrauberlandeplatzes diente der Instandhaltung der Nuklearwaffen und anderen Materials. 200 Meter westlich begann der Bereich der Lance-Raketenstellung mit sieben erhöhten und asphaltierten Abschussrampen für deren Werfersysteme M667/M752 (siehe Karte und Fotos in den Galerien). Ein umzäunter Platz mit zwei Gebäuden und ein Wegenetz dienten der Instandhaltung, Lagerung und schnellen Bereitstellung der Boden-Boden-Kurzstreckenraketen mit Flüssigtreibstoff. Etwa drei Raketen konnten pro Stunde mit einem Atomsprengkopf versehen, betankt und verschossen werden. Das Raketensystem Lance wurde ab 1973 zusammen mit seinem Nuklearsprengkopf W70 bei den US-Streitkräften in Europa eingeführt, was in etwa den Beginn dieser Raketenstellung und des Sondermunitionslagers Gießen markiert, da die Bekämpfung des sogenannten Fulda Gap eine ihrer dringlichsten Aufgaben war. Zu Beginn glaubte man, dass beide Einrichtungen innerhalb des Areals des US-Depots Gießen ohne erweiterte Schutzmaßnahmen sicher wären. Später überbaute Betonplattenwege, die man auf Satellitenbildern erkennen kann, zeugen von dieser Anfangszeit. Ab 1979 wurden dann größere Umbauten am Lager vorgenommen und der markante Betonturm und die beiden Stahltürme – alle mit schusssicherem Glas – wurden errichtet. Auch die Dreifachumzäunung mit den Mikrowellensensoren und die starken Scheinwerfer wurden installiert. Diese zusätzlichen Sicherungsmaßnahmen resultierten daraus, dass die beginnende Friedensbewegung die meisten dieser Atomwaffendepots lokalisiert und veröffentlicht hatte. Nachdem bereits in den 1970er Jahren durch die RAF und andere Terrorgruppen Anschläge u. a. auch auf US-Einrichtungen verübt worden waren, wollte man unbedingt verhindern, dass sich dies bei so sensiblen Bereichen wie Atomwaffenlagern wiederholen konnte, ganz zu schweigen von der Möglichkeit, dass Terroristen sich dieser Waffen bemächtigten. Dort wo bereits der hohe Außenzaun des US-Depots verhinderte, dass man nahe an das Lager herankam, hingen in regelmäßigen Abständen große Schilder, die Neugierige vor dem Betreten des so deklarierten Sperrgebiets warnte. Außerdem war Fotografieren und das Anfertigen von Zeichnungen oder Skizzen der Anlage verboten. Das Wachpersonal hatte strikten Befehl, bei unautorisierten Annäherungen von der Schusswaffe Gebrauch zu machen, im inneren Bereich sogar ohne Vorwarnung.Atomwaffen Von den beiden Bunkern im inneren Bereich war der etwas größere zweifach und der etwas kleinere sogar dreifach gesichert: ein äußeres Drahtgeflecht vor der Bunkertür sollte panzerbrechenden Waffen ihre Durchschlagskraft nehmen. Dahinter befanden sich ein bzw. zwei massive Stahltüren, bis das Innere des jeweiligen Bunkers erreicht war. Dort lagerten in unbekannter Zahl die W70-Atomsprengköpfe für das Lance-Raketensystem.