У нас вы можете посмотреть бесплатно fehntjer Zeitgeist: Explosion mit großem Getöse или скачать в максимальном доступном качестве, видео которое было загружено на ютуб. Для загрузки выберите вариант из формы ниже:
Если кнопки скачивания не
загрузились
НАЖМИТЕ ЗДЕСЬ или обновите страницу
Если возникают проблемы со скачиванием видео, пожалуйста напишите в поддержку по адресу внизу
страницы.
Спасибо за использование сервиса ClipSaver.ru
Explosion mit großem Getöse Ostrhauderfehn im Jahre 1984 Man schrieb das Jahr 1984. Endlich konnte mit den Bauarbeiten an Hauptstraße in Ostrhauderfehn begonnen werden; das Provisorium, mit dem die Osterfehntjer seit dem Jahr 1973 leben mussten, sollte bald ein Ende haben. Damals war die 1. Ostwieke zugeworfen und bepflanzt worden, die Verkehrsführung wurde nicht geändert. Die Anwohner interessierte das Geschehen bis dahin noch nicht wirklich. Sie gingen ihren alltäglichen Beschäftigungen nach. Vielleicht ärgerten sie sich über den Baulärm oder über die Beeinträchtigung ihres Lebens, die sie subjektiv empfunden haben mögen. Insbesondere dürfte dies für die Geschäftsleute der Fall gewesen sein, die Umsatzeinbußen befürchteten oder bereits hinnehmen mussten. Aber das Ende der Bauarbeiten war absehbar, und dann würde alles besser werden, mögen sie gedacht haben. Dass es anders kam, geht auf den Entschluss des Baggerführers zurück, sich seinen „Fund“ im Graben näher anzusehen. Das Interesse der Anwohner wurde „knallartig“ geweckt, nachdem ein „Kriegsandenken“, eine Riegelmine, mit großem Getöse mitten im Ort explodiert war und diverse Fensterscheiben geborsten waren. Nachdem weitere „Sprengmittel“ ausgegraben worden waren, alarmierte man das Sprengkommando in Hannover. Der mit dem Hubschrauber herbeigeeilte Sprengmeister stellte fest, dass es sich bei den „Dingern“ um Riegelminen handelte, die dazu gedacht waren, Panzer in die Luft zu sprengen. Die waren so ausgelegt, dass sie erst auslösten, wenn der Auslöser von tonnenschweren Fahrzeugen betätigt wurde. Da aber die Berührung mit einer Schaufel ausgereicht hatte, um die Mine hochgehen zu lassen, wäre es zu gefährlich gewesen, die vier freigelegten Minen aufzunehmen und anderswo unschädlich zu machen. Sie mussten vor Ort im Zentrum von Ostrhauderfehn gesprengt werden. Egon Taute, damals Gemeindebrandmeister in Ostrhauderfehn, hat gesammelt, was über dieses „Ereignis“ und dessen Folgen in der Presse veröffentlich wurde, und als passionierter Hobbyfotograf, der in seiner Eigenschaft als Chef der örtlichen Feuerwehr immer dicht an das Geschehen herankam, hat er vieles auch im Bild festgehalten. In der Folgezeit wurden immer wieder Minen und andere Sprengmittel gefunden, die meist abtransportiert und am Rakeweg im benachbarten Ramsloh gesprengt werden konnten. Nicht so am 9. August jenes Jahres. Erneut hatten die Mitarbeiter des Minenräumkommandos eine Riegelmine freigelegt, die vor Ort gesprengt werden musste. Während sich die GA-Redaktion mit einer vergleichsweise knapp gefassten Meldung über das Ereignis begnügte, ging die „Ostfriesen-Zeitung“ ausführlicher darauf ein. Dort war am 10. August zu lesen: „Neuer Minenfund: Wieder Sprengung – Suche in der Wieke geht weiter. Verrammelte Häuser, die an eine verlassene Westernstadt erinnern, deuten die Tragweite des Geschehens an, das kurz bevor steht: die Sprengung einer vier Kilogramm schweren Riegelmine, die bei den Straßenbauarbeiten in Ostrhauderfehn freigelegt wurde. Am 7. November 1984 wurde gemeldet, dass die Bombenräumung vorerst abgeschlossen sei. „Insgesamt wurden bei den Räumarbeiten 22 Schützenminen (Tretminen), sieben Riegelminen, eine Tellermine, zehn Granaten vom Kaliber 9,5 bis 3,7 cm, eine Panzerfaust und diverse Stücke Maschinengewehrmunition“, war im GA zu lesen. „Während der größere Teil der Minen und Granaten vom Kampfmittelbeseitigungskommando Niedersachsen abtransportiert und unschädlich gemacht werden konnte, mussten die Riegelminen an Ort und Stelle gesprengt werden. Trotz umfangreicher Sicherheitsmaßnahmen waren bei der Sprengung von vier Riegelminen am 17. Juli an den umliegenden Häusern Schäden von ca. 30.000 DM entstanden.“ Schon zehn Jahre früher waren bei Straßenbauarbeiten nach „Kriegsandenken“ gesucht worden. Damals war an der Straßenkreuzung „Am Flinthörn und 3. Ostwieke“ Erde und Schlamm aus der Wieke gebaggert worden. Damals sei noch gut in Erinnerung gewesen, dass in der Umgebung dieser Kreuzung kurz nach dem Krieg drei Menschen ums Leben gekommen waren, weil die Kreuzung zwar von den dort verlegten Minen geräumt worden war, man die Sprengkörper aber nicht entschärft hatte.