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Au bei Bad Aibling gehört heute zur Gemeinde Bad Feilnbach und liegt am Fuß der Berge und südöstlich vom Irschenberg. Ab 1390 war die Martinskirche als Filiale von Elbach dem Kloster Scheyern inkorporiert. Die Gründung einer Erzbruderschaft zu Mariä Trost erforderte einen größeren Neubau, der 1706 in Angriff genommen wurde; nur der spätgotische Turm wurde im Westen übernommen. Ausführender Baumeister war der Hausstätter Abraham Millauer, wenn auch nach Plänen von Wolfgang Dientzenhofer. Doch hat er zumindest seinen Stil hier gelernt, denn Millauers Dekanatskirche in St. Johann in Tirol ist vom Innenraum her Au recht verwandt: eine Stichkappentonne mit Gurtbögen und pilasterbesetzten Wandvorlagen und dem ins Flächige tendierenden, grazilen Akanthusstuck. Die Altäre stammen aus der Bauzeit. Im Hochaltar ist ein sehr gutes neubarockes Bild der Mantelspende des hl. Martin zu bewundern, das Hans Kögl aus Pasing 1912 gemalt hat. Die Deckenbilder mit weiteren Szenen des Kirchenpatrons sind Werke von Thomas Guggenberger aus dem Jahr 1864, passen also nicht so sehr zu Bau und Ausstattung. Von dieser ist noch ein Kruzifix um 1600 beachtenswert. Nachdem das Innere offenbar seit 1965 nicht mehr renoviert worden ist und schon lange stark verschmutzt aussah (der Kontrast zu den Reinigungsproben ist immens), steht nun eine Auffrischung dicht bevor. Das Äußere wurde bzw. wird bereits restauriert, so dass hier außer am Turm Gerüste standen. Der Turm beherbergt ein überraschend tontiefes fünfstimmiges Geläut mit der Dispo H° - e' - fis' - gis' - h'. Diese Glocken wurden alle von Karl Czudnochowsky gegossen, aber in verschiedenen Jahren: Glocke 3 (fis') 1948, die Glocken 2 und 4 im Jahr darauf, 1949; Glocke 5 ist von 1952, die große kam erst 1958 hinzu. Eine sechste kleine Glocke aus dem Jahr 1576 wird nur solistisch als Sterbeglocke genutzt.