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Wenn man zu solch einem Fall gerufen wird, ist der ganzheitliche Aspekt von großer Bedeutung. Hier müssen Fachleute mit dem Besitzer zusammenarbeiten. Hat der Hufschmied das Rehepferd von den Hufen stabilisiert, beginnt das Entzwiebeln der angesammelten Baustellen. Neben der tierärztlichen Versorgung und notwendigen Diagnostik spielen Naturheilkunde und Physiotherapie eine große Rolle. Durch Fehlbearbeitung der Hufe und Schmerzen ist es keine Seltenheit, das die kranken Pferde vom Körper in sich verspannt und verzogen sind. Das bedeutet, wenn man diesen Bereich nicht angeht, das der Hufbearbeiter Schwierigkeiten bei seiner Arbeit bekommen könnte. Ein gutes Beispiel ist das Thema Hufbeinsenkung. Ziel sollte es sein, die aufrotierte Hornkapsel wieder abrotieren zu lassen. Dies geschieht durch ein sog. „Einschaukeln“ des Hufes. Im tieferen Sinne arbeitet der Hufbearbeiter am abgelösten Hufbein. Die aufrotierte Kapsel kann man durch eine gezielte Bearbeitungstechnik abrotieren lassen, indem der Huf zuerst sauber ausgeschnitten wird. Dabei beginnt das Ausschneiden grundsätzlich im stabileren gesünderen hinteren Bereich und läuft je nach Situation mehr oder weniger nach vorne aus. Je nachdem wieviel Material am Huftermin zur Verfügung steht, wird dies durch gezieltes Kürzen an Trachten und Zehe unter Berücksichtigung der Strecktests von Sehnen und Bänder erreicht und mit einem Rehepolster gehalten. Hält ein Rehepferd dann irgendwann aufgrund von Verspannungen seine Muskulatur fest, kann es zu Lahmheiten und / oder unsauberen Gangbild führen. Die Korrektur des Rehehufes geht dann langsamer voran oder kann sogar stagnieren. Hier müsste es nun klar sein, warum es wichtig ist, auch auf den Rest des Tieres zu schauen. Der Erfahrung nach reicht es nicht aus, wenn hier mit diversen Decken oder Frequenzen gearbeitet wird. Ein guter Therapeut arbeitet mit seinen Händen und zu den Terminen immer das komplette Pferd durch. Hier in dem Video sieht man eine Kurzfassung der Entwicklung der Rehestute Chispa. Inzwischen ist sie in der Umstellungsphase von orthopädischen Maßnahmen auf Barhuf. Bis es so weit war, hat es lange gedauert und erforderte viel Arbeit seitens ihrer Besitzerin. Ein Tierarzt sagte einmal, das dieser am Rehepferd die wenigste Arbeit von allen hätte. Die schwerste Arbeit läge am Hufbearbeiter. Mit diesem stehe oder fiele der Erfolg am Lebewesen. Diese Meinung teilen wir nur zur Hälfte, denn der betroffene Pferdebesitzer ist es, der den größten Aufwand dabei hat. Denn wenn ein Besitzer sich nicht an Absprachen hält oder das kranke Pferd nur rumstehen hat, scheitert der angestrebte Erfolg. Das Risiko für Folgeschäden ist um ein Vielfaches höher. Hier in dem Film sieht man sehr schön die körperliche Entwicklung, sowie das „Einschaukeln“ eines Rehehufes, um eine starke Hufbeinsenkung bestmöglich beheben zu können. Man erkennt das es immer stetig kleine Schritte sind, die bei schweren Fällen voran gehen. Schön zu sehen die verbesserte Sohlenwölbung und Veränderungen der Kapselform. Wir werden Chispa regelmäßig weiter dokumentieren bis es zur Endkontrolle durch den Tierarzt kommt. Solch derart kaputte zerschossene Hufe können über einen langen Zeitraum entstehen oder aber auch innerhalb kürzester Zeit. Man merkt also, das bei einem Rehepferd nicht wirklich Platz für Fehler ist. Oft erleben wir, das sich dabei die Besitzer die größten Vorwürfe machen, weil sie es dazu hatten kommen lassen. Das ist unserer Meinung eher selten der Fall... Ein weiterer Gedanke ist der, das Pferde mit reiner Hufbeinsenkung in der Regel auch recht gut ins Laufen kommen. Hier gibt es viele, die dann keinen ernsten Versuch wagen, eine Hufbeinsenkung wieder rückgängig zu machen. Diese Pferde zeigen oft einen patschendes Gangbild und Fühligkeit. Was viele dabei nicht wissen ist, das sich bei einer belassenen Hufbeinsenkung vielleicht mit viel Glück die Hufsituation einigermaßen stabilisiert, sich das Hufbein dennoch mehr oder weniger stark im restlichen Leben des Tieres von seiner Höhe her abbaut. Hinzu kommt eine recht hohe Gefahr betreffend Hufgelenksarthrose, denn dieses wird bei einer belassenen Hufbeinsenkung in der Bewegung von der Hornkapsel blockiert. Genauso kommt es auch nicht selten zu sog. mechanischen Folgeschüben. Also bleibt es in erster Linie dem Pferdebesitzer überlassen, den Weg der Zusammenarbeit betreffend Behebung der Senkung zu gehen oder es eben dabei zu belassen, wie es nun einmal ist. Zwei Jahre sind ein riesen Aufwand für einen Besitzer eines Schwerstfalles. Zeigt hier in dem Fall allerdings auch, das es sich zu kämpfen lohnt. Chispa ist nun in einem Stadium, wo das letzte Stück vom Rehehuf am Barhuf herausgekitzelt wird. Ist dieser dann einmal komplett durchgewachsen, wird es sich weisen, wieviel man retten konnte. Oder, ob es gar komplett ausgeheilt ist... #Hufgesundheit #hufschmied #Hufrehe #pferde #ponys #pferdegesundheit