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Kunststoffrecycling auf neuem Niveau: In Wesseling baut LyondellBasel eine Anlage mit Signalwirkung – technisch innovativ und begleitet von Betriebsrat und IGBCE. Hier soll künftig aus Kunststoff-Abfall unter anderem Pyrolyse-Öl gewonnen werden. Ein Projekt, das zeigt: Zukunftstechnologien, Mitbestimmung und Standortverantwortung gehören zusammen. Bei LyondellBasell in Wesseling wird für die Zukunft gebaut. Dort, wo früher ein Rohstofftank für den Kunststoffgrundbaustein Styrol stand, erstreckt sich jetzt eine große Baustelle. Und auf der soll in nicht allzu ferner Zukunft etwas entstehen, das so viel mehr ist als nur eine neue Anlage. „Hier wird gerade ein Stück Zukunft gebaut“, sagt Axel Mrosek, stellvertretender Vorsitzender des Betriebsrats. Bauarbeiter stemmen, schneiden, schweißen. Es ist der Anfang eines Projekts, das nicht nur für den Standort Wesseling, sondern für die gesamte Branche Signalwirkung haben könnte: eine Anlage für chemisches Recycling – mit einer Kapazität von bis zu 50.000 Tonnen Kunststoffabfällen im Jahr. Ein ehrgeiziges Vorhaben – und ein klares Bekenntnis: zur Kreislaufwirtschaft, zur Zukunft der Industrie in Deutschland und nicht zuletzt zu den Menschen am Standort. „Die neue Anlage hat Symbolcharakter für das ganze Land“, sagt Mrosek. Wer heute über Kunststoffrecycling spricht, kommt am Begriff der Kreislaufwirtschaft nicht mehr vorbei. Das Prinzip ist einfach: Ressourcen sollen so lange wie möglich im Wirtschaftskreislauf bleiben – durch Wiederverwendung, Reparatur, Aufbereitung oder eben, wenn nichts anderes mehr geht, durch Recycling. Das Gegenteil davon ist das alte Modell der „Wegwerfwirtschaft“, in dem produziert, genutzt und entsorgt wird. Deutschland gilt beim Recycling von Verpackungskunststoffen seit anderthalb Jahrzehnten als Vorreiter: 2022 wurden 65,9 Prozent gesammelt, sortiert und wiederverwertet. Dabei umfasst die Statistik sowohl mechanisches als auch energetisches Recycling – also auch die Verbrennung von Kunststoffabfällen zur Energiegewinnung. Besonders bei Verpackungen wie PET-Flaschen funktioniert das mechanische Recycling gut, da sie meist aus einem einzigen Kunststoff bestehen. Doch viele andere Produkte bestehen aus mehreren verschiedenen Materialien und lassen sich mechanisch kaum aufbereiten. Hier kommt das chemische Recycling ins Spiel. Anders als beim mechanischen Verfahren wird der Kunststoff nicht einfach geschmolzen und gehäckselt, sondern in einem thermisch--chemischen Prozess in seine Grundbausteine zerlegt. Dabei entsteht neben Pyrolysegas auch ein Öl – das sogenannte Pyrolyseöl –, das ähnlich beschaffen ist wie Naphtha, ein Ausgangsstoff der petrochemischen Industrie. „Der große Vorteil: Aus Pyrolyseöl und Pyrolysegas lassen sich Kunststoffe nahezu in Neuwarequalität herstellen – auch für sensible Anwendungen“, sagt Jens Becker, Technologe bei Lyondell¬Basell. Deshalb ist das, was in Wesseling entsteht, nicht einfach ein weiteres Recyclingverfahren. Das Besondere daran: Das Unternehmen hat eine eigene Technologie entwickelt, MoReTec, die effizienter und energiesparender arbeiten soll als andere Verfahren. MoReTec basiert auf einem pyrolytischen Prozess, bei dem Kunststoffabfälle in kurzer Zeit auf molekularer Ebene aufgespalten werden. In einer Pilotanlage im italienischen Ferrara wurde das Verfahren bereits getestet und seit 2017 zum chemischen Recycling geforscht. Die Erfahrungen aus diesem Pilotprojekt fließen direkt in die neue Anlage in Wesseling ein. Mehr erfahren: https://www.igbce-profil.de/253/wo-zu... #Kunststoffrecycling #Chemisches Recycling #Kunststoff-Abfall #LyondellBasell #kreislaufwirtschaft #Pyrolyse-Öl #Bio-Öl Über uns: Wir vertreten als Industriegewerkschaft die Interessen unserer 570.000 Mitglieder und sind damit die drittgrößte Gewerkschaft im Deutschen Gewerkschaftsbund. Zu unserem Organisationsbereich gehören die Branchen Bergbau, Chemie und Pharma, Energie, Erdöl und Erdgas, Glas, Kautschuk, Keramik, Kunststoffe und nichtmetallische Werkstoffe, Leder, Papier, Umwelt, Wasser und Ver- und Entsorgungsbetriebe. Bundesweit sind wir in gut 1.000 Ortsgruppen in Städten und Gemeinden sowie mit 900 Vertrauenskörpern in den Betrieben organisiert. Vorsitzender seit 2009 ist Michael Vassiliadis. Abonniere oder folge uns bei Facebook: / igbce bei Instagram: / igbce auf TikTok: / meineigbce auf LinkedIn: / industriegewerkschaft-igbce auf X: / igbce