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Nola _ 2nd movement, Komponist: Benjamin Yusupov (*1962 in Tadschikistan) Interpret: Dresdner Sinfoniker unter der Leitung von Michael Helmrath (*1954) Solist: Matthias Ziegler Album: Music from Tajikistan - Georgia, Azerbeijan, Armenia "Ich habe dieses Konzert 1994 geschrieben und es dem Flötisten Matthias Ziegler gewidmet, der es 1995 mit dem Zürcher Kammerorchester uraufgeführt hat. In Nola verwende ich neben der üblichen Flöte, wie wir sie kennen, noch einige Flöten, die man sonst in Konzertsälen kaum hört oder sieht. Es sind das die Bass- und Kontrabassflöten und eine Flöte mit Membran. Das Werk ist eine Suche nach Klangeffekten, die von Flöten und Streichern erzeugt werden. Die Kombination mit Ethnomusik ist zugleich eine Verbindung mit östlicher Musikästhetik. Alles das führt zu einer behutsamen Annäherung bei der Erzeugung und Veredlung des Klangs, und zwar in einer langsamen Entwicklung des musikalischen Materials und bei völliger Kontrolle aller Instrumente durch den Solisten. Nachdem diese Elemente gegeben waren, habe ich versucht, eine dramatische Linie zu schaffen, die die verschiedenen Episoden in ein Konzept bündelt. Das Konzert hat zwei Teile. Der eine ist langsam, dramatisch, voll expressiver Melodien, und er kulminiert in einer Manifestation innerer Schönheit. Der zweite Satz ist schnell und virtuos und gibt dem Solisten die Möglichkeit, seine Kunstfertigkeit und seine professionellen Fähigkeiten zu zeigen. Dieser Satz ist auch eine Herausforderung für das Orchester. Es muss nicht nur mit dem Solisten, sondern auch mit dem Loop delay Schritt halten. Letzteres ist ein Gerät, das der Solist bedient, um einen Rhythmus zu erzeugen, der als Basis für den Dialog zwischen Solo und Orchester dient. Nola ist ein perisches Wort und bedeutet Sanftheit und winzige Klangveränderung, aber auch Ausschmückung eines Klangs. Wie ich bereits erwähnte, verwende ich hier ethnisches Material aus dem Osten. Die Verwendung solchen Materials schließt die Befolgung bestimmter Regeln ein. Wenn ein Komponist diesen Klang mit dem westlichen (europäischen) kombinieren will, ist es für ihn eins der schwierigsten Probleme, dass seine Musik mit zwei verschiedenen Regelwerken übereinstimmen muss. Diese Begegnung und die seltene Begegnung von Streichern und Flöten verschafft den Hörern die Gelegenheit, in die magische Welt dieser Musik einzutreten und daran Freude zu haben." Benjamin Yusupov