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Eine halbe Million Menschen ohne Arbeit, Jugendliche ohne Perspektive und eine drohende Verarmung. Der Arbeitsmarkt ist krank. Aber: Es gibt Chancen, aus dieser Krise zu kommen, analysiert Arbeitsmarktexperte Gernot Mitter. Als Jurist kennt Gernot Mitter die Welt der Paragrafen. Vor allem, was sie für Menschen bedeuten. Um die geht es ihm, wenn er den Arbeitsmarkt analysiert und über politische Maßnahmen verhandelt. Seit 2018 leitet er die Abteilung Arbeitsmarkt und Integration in der Arbeiterkammer Wien. Arbeit&Wirtschaft: Wir erleben gerade die größte Arbeitsmarktkrise seit dem Zweiten Weltkrieg. Woran krankt es am Arbeitsmarkt? Gernot Mitter: Salopp ausgedrückt: Es gibt einfach zu wenig Arbeit im Moment. Das ist eine unmittelbare Folge der Corona-Pandemie. Dazu kommt: Wir sind am Beginn eines deutlichen Strukturwandels. Ich möchte dazu drei D einführen: Wir haben die Digitalisierung. Wir haben die demografische Veränderung – die Alterung der Erwerbsbevölkerung und die Tatsache, dass sich durch Zuwanderung die Zusammensetzung der Erwerbsbevölkerung ändert. Das dritte D nenne ich Dekarbonisierung, das ist die dringende sozial-ökologische Wende. Und schließlich zeigt die aktuelle Arbeitsmarktkrise sehr deutlich: Wir haben auf dem österreichischen Arbeitsmarkt Diskriminierungsprobleme. Frauen sind systematisch benachteiligt, und wir erleben eine Diskriminierung älterer Arbeitnehmer*innen und von Kolleg*innen mit nicht-deutscher Muttersprache. Die schriftliche Fassung des Interviews gibt es hier: