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Von einigen bereits als Gegner auf der Trainerbank in Oetz und im Pitztal bekannt, flogen ihm zu Beginn seiner Amtszeit nicht unbedingt die Herzen von Spielern und Fans zu. Wohl die wenigsten hätten damals damit gerechnet, dass Allinger zum längst dienenden Trainer der Vereinsgeschichte werden sollte – auch nach seiner ersten Saison sprach nicht allzu viel dafür. Mit nur fünf Siegen, 12 Niederlagen und nicht weniger als neun(!) Unentschieden, stieg der FC Tarrenz nach der Saison 2007/08 als Drittletzter aus der Gebietsliga ab und musste den schweren Gang in die ein Jahr vorher neu eingeführte Bezirksliga antreten. Aber wer dachte, Rudl Allinger würde nach diesem Misserfolg abtreten, sah sich getäuscht: verstärkt mit einigen Neuzugängen – vorwiegend Spieler aus Imst, die in der dortigen Kampfmannschaft keine Perspektive (mehr) sahen – schaffte er mit der Mannschaft als Vizemeister den sofortigen Wiederaufstieg (17 Siege, nur fünf Niederlagen). Topscorer der Aufstiegssaison war Sandro Sciarri mit 17 Volltreffern. Es war eine in mehrerlei Hinsicht rekordverdächtige Saison. So schaffte die Defensive rund um Goalie Harald Thurner eine Serie von 10 Spielen ohne Gegentor, man wurde mit einem 7:0 Heimsieg gegen Fließ zum bereits dritten Mal zum Krone-„Team der Runde“ gewählt und nach den Trainings wurden Rekordsummen beim Kartenspielen umgesetzt. 2012 holte man mit 50 Punkten aus 26 Spielen hinter Meister Schönwies/Mils den 2. Tabellenplatz und schrieb mit dem erstmaligen Aufstieg in die Landesliga West erneut Geschichte. Erfolgsgaranten für den Aufstieg war neben Trainer Rudl Allinger die mannschaftliche Geschlossenheit, so konnten sich 1 Spieler in die Torschützenliste eintragen. Toptorschütze war Martin Bubik mit 17 Treffern. Der vermeintliche Tarrenzer Autokorso, der nach dem entscheidenden Spiel in Rietz lautstark hupend durch Arzl gefahren sein soll, hatte auf dem Weg zur Feier im Gurgltaler Hof vermutlich nur vor lauter Euphorie versehentlich beim Pitztal-Kreisverkehr die falsche Ausfahrt erwischt ... Was 12 Jahre vorher wohl nicht einmal die kühnsten Optimisten (ausgenommen vielleicht Ewald Baumann) für möglich gehalten hätten, war 2012 Wirklichkeit: Der FC Tarrenz spielte auf einer der schönsten Sportanlagen weit und breit, regelmäßig vor rund 300 Zuschauern in Tirols zweithöchster Spielklasse. Das Abenteuer Landesliga wurde am Lenzenanger standesgemäß mit einem 3:2 Sieg gegen Inzing begonnen. Dabei erzielte Mathias Schöpf bereits nach vier Minuten das erste Landesligator des FCT! In weiterer Folge zeigte sich allerdings, dass der Klassenerhalt das einzig realistische Ziel sein konnte. In der ersten Saison (2012/13) hielt man sich noch wacker, trotzdem konnte der Ligaverbleib erst am letzten Spieltag, in einem an Dramatik kaum zu überbietenden Spiel, fixiert werden: Etwa 100 Schlachtenbummler begleiteten die Mannschaft damals nach Oberperfuss. Sie erlebten nach einem 0:2 Rückstand noch einen unvergesslichen 4:3 Sieg, bei dem Christoph „Kumi“ Immler in der letzten Aktion des Spiels einen Freistoß zum Siegtreffer in die Maschen setzte und für einen Platzsturm der Tarreter Fans sorgte. Ein Jahr später konnten die diversen Abgänge von Leistungsträgern vom ohnehin sehr kleinen Kader nicht mehr kompensiert werden und es ging wieder eine Liga nach unten. Nach sieben sehr erfolgreichen Jahren als Kampfmannschaftstrainer stellte Rudl Allinger sein Amt nach dem Abstieg aus der Landesliga West zur Verfügung.