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Der Vater von Jean-Claude Gourdin starb im KZ Ellrich-Juliushütte. Bis heute gibt es dort nur einen Gedenkstein für die Opfer. Das KZ Ellrich-Juliushütte wurde Anfang Mai 1944 als Außenlager des KZ Buchenwald errichtet. Südlich der Stadt Ellrich in direkter Bahnhofsnähe wurden zunächst die Gebäude einer alten Gipsfabrik als Unterkünfte genutzt. In den folgenden Monaten kamen weitere Gebäude hinzu. Im Winter 1944/45 gab es zeitweise kein Brot, und 2000 Häftlinge waren wochenlang unbekleidet. Diese katastrophalen Lebens- und Arbeitsbedingungen sowie die Nutzung als Abschiebelager für entkräftete Häftlinge hatten zur Folge, dass jeder zweite starb. Vom 4. bis zum 6. April 1945 wurde das Außenlager geräumt. Von den 7.000 Häftlingen wurden 4.000 in das KZ Bergen-Belsen transportiert und 3.000 in das Außenlager Heinkel-Werke des KZ Sachsenhausen. Das KZ Bergen-Belsen wurde am 15. April 1945 befreit, die anderen Häftlinge mussten zwischen dem 20. und 21. April 1945 noch einen Todesmarsch in Richtung Norden antreten. Nach dem Kriegsende wurde das Gelände durch die innerdeutsche Grenze geteilt. Im Zuge der Grenzsicherung wurden fast alle erhalten gebliebenen Baulichkeiten des Lagers nach 1952 eingeebnet. Trotzdem sind noch zahlreiche Fundamente und Grundmauern zu erkennen.