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Vortrag: Väter und ihre Söhne Referent: Dr. Alexander Cherdron Es sprach im Rahmen des Weiterbildungsprogrammes Dr. Alexander Cherdron zu knapp 70 Interessierten. Der Vortrag baute auf das Buch des Referenten „Väter und ihre Söhne – Eine besondere Beziehung“ auf. Nach einem historischen Abriss der Vater-Sohn-Beziehung wurden das Vaterbild im Wandel der Zeit und die Veränderung der Vaterrolle beleuchtet. Das typische Männerbild wurde im Verlauf der vergangenen Jahrzehnte stark in Frage gestellt und in der Folge haben viele Jungen in ihrer Entwicklung eine undeutliche männliche Identität. Hinzu kommt, dass immer mehr Kinder in einer „unvollständigen Familie“ aufwachsen, in der meistens der Vater fehlt, entweder als Folge von Trennung oder auch von beruflicher Abwesenheit. So wird das Männerbild des heranwachsenden Mannes oft von der Mutter definiert und nicht in der Triangulierung, d.h. in der Dreierbeziehung zwischen Mutter, Vater und Kind. Dies kontrastiert damit, dass die neuere Forschung dem Vater eine deutlich wichtigere Rolle für die Entwicklung zuordnet, als dies früher der Fall war. So gestalten Väter ihre Beziehung zu ihren Söhnen anders, als dies die Mütter tun. Sie bauen Konkurrenz auf, spielen abenteuerlicher, setzten Grenzen und bieten sich zum Kräftemessen an, während die Mütter in ihren Interaktionen eher entspannend und kooperativ sind. In einer Fallstudie hat man zum Beispiel Eltern von knapp einjährigen Kindern Rampen bauen lassen. Sie sollten sie so steil bauen, dass sie denken, dass ihr Kind diese runterkrabbeln kann. Die Rampen der Väter waren 30 Prozent höher als die der Mütter. Eine Kombination dieser Erziehungsstile wäre für eine vollständige Entwicklung wichtig, findet aber leider eher selten statt. Die erwachsenen Männer orientieren sich daher in ihrer Selbstdefinition nicht selten an medial angebotenen Vorbildern wie z.B. Gangster Rappern oder Figuren aus Animationsspielen wie z.B. „World of Warcraft“. Daher wäre es wichtig, mehr Männer z.B. in Kitas oder Grundschulen zu holen. Um Kinder mit positiven Vorbildern in Kontakt zu bringen. Weiterhin beleuchtete Dr. Cherdron die Einflüsse, die Väter über unerfüllte Wünsche und frustrierte Hoffnungen unbewusst an ihre Söhne weitergeben. Solche „unbewussten Aufträge“ werden später oft zum Gegenstand einer Psychotherapie, wenn sie sich als konflikthaft für den Lebensvollzug erwiesen haben. Sie können auch zur Grundlage für besondere Lebensleistungen z.B. im Rahmen einer politischen Karriere werden. Der Vortrag wurde mir einer anregenden Diskussionsrunde abgeschlossen, nach der sich die Teilnehmer zum Buffet der Klinik begaben. Bei vorzüglichem Essen wurde auch das Thema „Väter und ihre Söhne“ weiter erörtert. Klinik am Leisberg Psychotherapeutische Privatklinik Gunzenbachstr. 8 76530 Baden-Baden 07221/393930 / info@leisberg-klinik.de Weitere Informationen: https://www.leisberg-klinik.de/