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In diesem Video geht es um die Gründe dafür, dass das Berliner Stadtbild infolge der jahrzehntelangen Zerstörungen gründerzeitlicher Stuckornamentik so viel unansehnlicher ist als in anderen Städten in Deutschland. Eine Erklärung liegt in der Geringschätzung ihres baukünstlerischen Werts, die bereits Anfang des 20. Jahrhunderts begann und in Berlin als einem Zentrum der architektonischen Avantgarde ausgeprägter war als anderswo. Die Fassaden-Entstuckungen begannen bereits in den 1920er Jahren und erreichten ihren Höhepunkt zwischen 1950 und 1970. In Berlin wurde in Ost wie West bei mehr als die Hälfte der gründerzeitlichen Altbauten der Stuck von den Fassaden abgeschlagen, das ursprünglich harmonisch gestaltete Erscheinungsbild zerstört. Die negativen Folgen für das Stadtbild wiegen bis heute schwer. Die einstmalige Schönheit war leicht zu zerstören, aber sie ist nur schwer wiederherzustellen. In einigen Berliner Sanierungsgebieten wurden Fassaden mit Unterstützung und Anleitung der Denkmalbehörden wiederbestuckt. Außerhalb von Denkmalbereichen geschieht dies jedoch nur selten und nur durch besonderes Engagement der Hauseigentümer. Wir vom Berliner Ortsverband von Stadtbild Deutschland e.V. möchten uns dafür einsetzen, dass diesem Aspekt der Berliner Baukultur mehr Aufmerksamkeit gewidmet wird. Die inzwischen mehr als 100 Jahre alten Häuser der gründerzeitlichen Entwicklungsphase Berlins sollten größere Wertschätzung erhalten und besser vor Verunstaltungen geschützt werden. Sanierungsmaßnahmen, die auf eine Wiederherstellung der originalen Schönheit dieser Häuser zielen, sollten angeleitet und gefördert werden. Ein schönes, in seinem historischen Ausdruck bewahrtes Stadtbild ermöglicht Menschen eine positive Identifikation mit der Stadt, in der sie ihr Leben verbringen.