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Zwischen 1896 und 1943 zahlten Millionen Menschen 25 Cent Eintritt – nicht für eine Achterbahn, nicht für ein Feuerwerk – sondern um Babys in Glaskästen zu betrachten. Auf Schildern stand: Lebende Babys in Inkubatoren. Und das Publikum kam. Auf der Weltausstellung in Buffalo, in Omaha, in Chicago, in New Orleans. Jahrzehntelang auf Coney Island. Ein Mann namens Martin Couney behauptete, auf diese Weise über 6.500 Frühgeborene gerettet zu haben. Kein Geld von den Eltern. Nur vom Publikum. Aber niemand fragte, woher diese Babys kamen. Kein vollständiger Name. Keine Übergabedokumente. Keine nachvollziehbaren Akten für Tausende von Kindern, die durch sein System liefen. Couney selbst wechselte seinen Geburtsort je nach Quelle. Seine medizinische Ausbildung ließ sich nie vollständig belegen. Und die Institutionen, die ihn belieferten, hinterließen praktisch keine Aufzeichnungen. Zur gleichen Zeit transportierten die Waisenzüge 250.000 Kinder quer durch Amerika – viele davon keine echten Waisen. Namen wurden geändert, Herkunft verschleiert, Archive bis heute geschlossen. Die Volkszählung von 1890, die einzige Bestandsaufnahme, die all das hätte dokumentieren können, wurde 1933 vernichtet – einen Tag bevor der Grundstein für das neue Nationalarchivgebäude gelegt wurde. Auf denselben Weltausstellungen, auf denen Couney seine Inkubatorbabys zeigte, liefen Eugenikausstellungen. Tür an Tür. Wer definierte damals, welches Leben schützenswert war – und wer hatte Zugang zu einem scheinbar endlosen Nachschub namenloser Säuglinge? Die Glasboxen sind längst verschwunden. Die Akten fehlen. Aber die Fragen sind noch da. Und wer tief genug gräbt, stößt auf ein Muster, das sich durch Jahrzehnte, Kontinente und Institutionen zieht – überall dort, wo Kinder ohne nachvollziehbare Herkunft in Systeme eingespeist wurden, die keine Transparenz vorsahen.