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Für cultrD.tv spricht Mike Michael Jansen über Joseph Beuys, Padeluun, MinusDelta T vor der Galerie Schmela (Schmelahaus) als Vorreiter in der Medienkunst / Media Art und elektronischen Musik 1969-2019 über die Düsseldorf Kultur, die Documenta 8, Padlt Noidlt, Sydney Alonso, das Medienzentrum Düsseldorf mit Frank Zappa im Creamcheese bei Bim Reinert. Complete article: http://www.cultrd.tv/articles/jansen/ Mike Jansen vertritt den bestimmten Teil der Avantgarde Generation der 60er / 70er Jahre in Düsseldorf, der konsequent den Versuch unternahm, nicht nur jenseits des Mainstreams zu agieren, sondern der bewußt aus einem notwendigen und zwingenden Drang heraus in die Wahrhaftigkeit hinein zu operieren versuchte um damit wieder (an)treibend für den Mainstream zu wirken. Angesichts der Tatsache, dass sich die Landeshauptstadt Düsseldorf in den 60er/70er Jahren mehr als eine Mode- und Werber-Stadt verstand, war es geradezu folgerichtig, dass sich in den Mainstream fernen Bereichen - d.h. örtlich in der Nähe der Kunstakademie Düsseldorf - Räume generiert wurden, die den eigens klaren und freien, nicht konventionellen Gedankengang ermöglichten. Hier kam es ohne weiteres zu Rückkopplungen und -Wirkungen. Hier spielte schon immer die Kunstakademie Düsseldorf eine große Rolle, in der auch Mike Jansen schon 1973 aktiv war. Er installierte mit seinem Partner Frank Köllges eine zweite, weitere Fettecke in Raum 4, d.h. neben Raum 3 (dem Beuysraum) im Erdgeschoß, und dokumentierte diese Aktion auf Betamax Video. Beuys selber zeigte sich hiervon wenig angetan. Jansen ließ sich hiervon nicht beirren und war überzeugt davon, richtig zu agieren - im Sinne des Beatnick Mottos: Wrong Place, Wrong Time, Wrong Corner. Berechtigterweise erwähnt er in diesem Kontext Padeluun (https://de.wikipedia.org/wiki/Padeluun) und Rena Tangens (https://ameublement.de/page_id=66/) aus Bielefeld, die als Begründer des Maus-Netzes experimentelle Vorläufervarianten des Internets lieferten. In diesen Zusammenhängen wurden auch auf der Dokumenta 8 eine verteilte TV Installation montiert und präsentiert - unter dem Motto 1oo Tage Fernsehen - das Van Gogh TV (https://de.wikipedia.org/wiki/Van_Gog...) von Minus Delta T - an denen Mike Jansen in enger Zusammenarbeit mit Mike Hentz, Karel Dudesek und Padeluun u.a. tragenden und inspirierenden Beitrag hatte. Das Systemwurde über in 10 Realtime Telefon Leitungen betrieben - somit wurde interaktives Fernsehen ermöglicht. Mike Jansen hatte diesen Aktions- und Themen-Komplex schon in Düsseldorf mit seinem Aktionspartner Frank Köllges (https://de.wikipedia.org/wiki/Frank_K...) Mitte der 70er Jahre innovativ und inspirativ bearbeitet u.a. auch mit Xaõ Seffcheque (https://de.wikipedia.org/wiki/Xa%C3%B..., der dann später in den mehr konventionellen Affirmativ Raum des WDR Vorabend Programmes flüchtete. Nach Meinung von Mike Jansen führe gerade diese mentale Einstellung zur Auflösung der - wie er sagt - notwendigen "Erlebnisspirale" des gemeinsamen Arbeitens, das wie schon in den 70er/80er gezeigt und gelebt in der erlebnis- und ergebnisorientierten Zusammenarbeit besteht. Er stelle fest, dass derzeit dieses Vorgehen immer wieder auf Klamauk reduziert wird - dies halte er für unseriös im medienpolitischen Sinne. Statt dessen stelle er - insbesondere bei jüngeren Vertretern der Kunst - ein Schwimmen in unklaren Gewässern fest. Möglicher Grund hierfür mag in der währenden und aufoktroyierten Affirmation des Mainstreams zu finden sein. Der konventionelle Kunstbetrieb sei durch irrationales, unüberlegtes ausschließlich konformistisches Handeln geprägt, bei dem "Third Hand Emotions" als das Maßgebliche - als das Maß aller Dinge - stilisiert werden. D.h. nicht wahrhaftige künstlerische Qualität, einhergehend mit konzentriertem Denken mündend in konzeptionellem Handeln, ist gefragt. Unscharfe stimmungsgebundene Regungen stehen im Vordergrund und führen aus der dritten Reihe heraus zum Erfolg. ( In Sachen Düsseldorf mag das darin begründet sein, dass die im Kulturellen aktiven Entscheider es ebenfalls an Qualität und ausreichender Ausbildung missen lassen, wie z.B. die Einrichtung eines Rat der Künste (https://rat-der-kuenste.de/), der mehrheitlich mit schlecht ausgebildeten Kandidaten aus der Dritten Reihe besetzt ist - um den Mitgliedern wohl doch noch eine Ausnutzungs-Möglichkeit zu bieten, im Mainstream wahrgenommen zu werden). Es fehle die Normal Null. Das derzeit wildwuchernde Unverständnis zum Einen in der Generierung und zum Anderen in der Beurteilung des Kreativen Schaffensprozesses müßte wieder auf Normal Null gebracht werden. Jansen war auch im Verbund mit Beuys aktiv - er schuf zwei Multiples. Einmal Videoarbeiten zu: die "ganze deutsche Nachkriegslyrik" - d.h. der ganze Riemen - mit Stüttgen (https://www.zvab.com/buch-suchen/tite...) - und der Installation einer zweiten Fettecke, die merkwürdigerweise als Klamauk rezipiert wurde.