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Klinger-Treppe Die Klingertreppe befindet sich im nordwestlichen Teil des grünen Promenadenringes zwischen "Runder Ecke" am Dittrichring und Richard-Wagner-Platz. Max Klinger hatte die doppelläufige Treppenanlage für sein geplantes Richard-Wagner-Denkmal entworfen, dessen Grundstein zwar 1913 gelegt wurde, aber durch seinen Tod 1920 nicht vollendet wurde. Die Treppe war aber fertig und wurde als Zugang zwischen Promenadenanlagen und dem Zentrum über den Matthäikirchhof genutzt. Durch Bomben wurde dieser 1943 schwer beschädigt und 1948 endgültig abgerissen. Für den Neubau des Stasi-Gebäude-Komplexes wurde die Treppenanlage in den 1970er Jahren ganz entfernt und damit war der Durchgang nicht mehr möglich. Nach der Wende war man dann auf der Suche nach den Treppenteilen, weil man sie wieder aufbauen wollte als wichtiger Bestandteil der historischen Promenadenanlage. Dort, wo man sie vermutete waren sie nicht mehr und später entdeckte man sie in mehr als 200 Einzelteilen zerlegt an einer früheren Mülldeponie an der Leinestraße. Es dauerte dann noch bis 2010 bis man diese Treppenanlage wieder in alter Schönheit aufgebaut hat. Richard-Wagner-Denkmal Seit 1883 gab es etliche Bemühungen, ein Richard-Wagner-Denkmal entstehen zu lassen, wobei Max Klinger eine wesentliche Rolle spielte. Es gab mehrere Entwürfe von verschiedenen Künstlern, Diskussionen um Standorte und dergleichen mehr. Schließlich war Max Klinger maßgebend beteiligt an der Schaffung eines Denkmals. Aber aufgrund von Bürgermeister-Wechseln kam es auch hier wieder zu mehreren Entwürfen und Standort-Fragen Max Klingers. Als endlich mal ein Beginn sich abzeichnete, die Treppenanlage bereits gebaut war sowie der Sockel zum Denkmal kam der Tod Klingers 1920 dazwischen. Auch danach kam es nie zu einer Einigung. Als Überbleibsel aus dieser Zeit finden wir den Richard-Wagner-Hain am Elsterbecken, wo auch mal ein "Monumental-Denkmal" zu Hitlers Zeiten angedacht war. Lediglich 1983, zum 170. Geburtstag bzw. 100. Todestag Richard Wagners wurde eine Büste von ihm in der Parkanlage am Schwanenteich nördlich des Opernhauses (ebenfalls nach einem Entwurf Max Klingers). Erst durch den Klinger-Verein in Gang gesetzt, ging es endlich 2011 weiter. Man konnte den Künstler Stephan Balkenhol gewinnen, der sich nun ans Werk machte. Das Richard-Wagner-Denkmal steht nun heutzutage dort, wo es zu Beginn des 20. Jahrhunderts bereits geplant war. Am 22.5 2013, zum 200. Geburtstag Wagners wurde es schließlich enthüllt, einerseits unter Beifall, aber auch mit manchem Kopfschütteln, wie es nun mal so ist mit neuen Kunstwerken. Der Sockel aus weißem Marmor ist je Seite 2 m lang und 2,90 m hoch (wie von Max Klinger entworfen). Auf der Vorderseite sind die sogenannten Rheintöchter aus Wagners Opernzyklus "Der Ring der Nibelungen" als unbekleidete Frauen dargestellt. Sie sollen Dichtung, Musik und Schauspiel als Gesamtkunstwerk nach Wagners Vorstellungen versinnbildlichen. Die 3 anderen Seiten zeigen Reliefs in Form von überlebensgroßen Figuren aus seinen Werken. Links sehen wir Siegfried, Mime und der erlegte Drache und rechts den Gralshüter Parsifal und die Gralsbotin Kundry. Auf dem Sockel steht dann eine farbig gefasste 1,80 m hohe Bronzestatue des jungen Wagner in Alltagskleidung, dahinter eine 4 m hohe Bronzeplatte mit den Umrissen des älteren Wagner, die als Schatten erscheint und sein Lebenswerk symbolisieren und gleichzeitig an Klingers Entwurf erinnern soll.