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Worte in eigener Sache Unsere Familienausstellung „3 unterwegs“ zeigt Bilder aus sehr unterschied-lichen Jahren. Sie gewährt den Betrachtenden Einblicke in einen jeweils recht unterschiedlichen bildnerischen Zugriff auf unser Sein in dieser unserer Welt. „unterwegs“ meint hier das Unterwegssein in der Zeit; unser Sein unterliegt ständig Veränderungen, oft auch Entwicklungen, die sich entweder durch Ver-änderungen von außen oder aus uns selbst ergeben. Diese Veränderungen sind in den Bildern mitunter sehr deutlich ablesbar. Daher hängen diese zum Teil in zeitlicher Abfolge und zum Teil konfrontativ neben-einander. Die beigefügten Entstehungsdaten können erste Hinweise bzgl. erkennbarer Veränderungen in den Bildmotiven und in der Darstellungsweise geben. Die hier erkennbare Bandbreite des medialen Zugriffs (Zeichnung, Malerei, Druckgrafik, Mixed Media, Collage/Montage, Fotografie) ist das Resultat unserer Experimentierfreude. (Plastische Arbeiten, Objekte, Installationen – sehr wohl vorhanden - wurden von uns für diese Ausstellung aus Platzgründen nicht ausgewählt.) Jedes der hier vorgestellten Werke hat durch sein eingesetztes Material seinen jeweils eigenen Ausdruckswert. Einige Werke regen bestimmt auch das eigene Erinnern der Betrachtenden an und lassen mitunter hier Gezeigtes individuell ergänzen. Bildnerisches Tun ist für uns auch Ausdruck einer nahezu täglichen Ausein-andersetzung mit der eigenen, aber auch „fremden“ Welt. Bei Linus werden die bildnerischen Spuren mit der Zeit differenzierter und zugleich abbildhafter; sein Blick auf die von ihm erlebte und/oder vorgestellte Welt schärft und weitet sich erkennbar. Bei Reinhard reduzieren sich dagegen mit der Zeit die motivischen Strukturen und rücken das Material und/oder die Inhaltlichkeit in den Vordergrund. Dabei erscheint die Inhaltlichkeit in den früheren - zumeist eher dunklen - Arbeiten teilweise sehr verrätselt, nahezu versteckt. Später wird die auch am erkennbaren Motiv orientierte Bildbotschaft durch die malerische Ölfarbenspur expressiv und eindeutig nach außen gekehrt. Bei Susanne wird - so möchte man bei einigen Fotografien zunächst glauben - durch den Blick von oben der scheinbaren Dokumentationsfunktion der Foto-grafie Rechnung getragen. Die Botschaft des fotografischen „Dokuments“, die über das erkennbare Motivdetail hinausgeht, entsteht erst bei genauem Hin-sehen. In den Nebelfotos von Amrum wird dagegen die für die Fotografie übliche genaue Detailwiedergabe konterkariert und lässt stattdessen die von wenigen Motiven bestimmte Stimmung in den Vordergrund rücken. Die kleineren Materialbilder (Sand, Papiere u.a.) weisen trotz ihrer Kleinheit deutlich reliefartige Strukturen auf, welche die Ausformung von Landschaft größeren Formats für die Betrachtenden sinnlich erlebbar werden lassen. Es bleibt abzuwarten, ob und wie sich der bildnerische Zugriff bei uns Dreien in naher oder fernerer Zukunft noch verändern wird. Reinhard Droste Susanne Hesemann Linus Hesemann