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Künstler Reinhard Droste Worte in eigener Sache zur Ausstellung „ wiederholen = wieder holen (2) - Kindheit“ Die hier ausgestellten Bilder knüpfen in Bezug auf die Technik und das Serielle formal an die in 2022 im Rathaus Nottuln ausgestellten Bilder zum Thema „wiederholen = wieder holen“ an. Diesmal allerdings sind keine expressiven Landschaftsausschnitte aus den Baumbergen zu sehen, sondern Menschen, genauer: Kinder unterschiedlichen Alters, in einem Falle gar noch im Mutterleib befindlich. Nahezu alle seriellen Bilder entstanden im Zuge der durch die Medien spätestens seit 2015 transportierten Fotos von auf der Flucht und/oder im Krieg befindlichen Kindern. Einige wenige dieser Bilder wurden bereits 2023 unter verschiedenen Titeln in der Stiftskirche Nottuln, im Stift Tilbeck und in der Erphokirche in Münster gezeigt. Sie werden hier im Rathaus nun den Gesichtern unterschiedlichen Ausdrucks des eigenen kleinen Sohnes gegenübergestellt. Die Konfrontation der Bildserien, nämlich insbesondere die zehn Bilder des Gesichts des eigenen Sohnes auf der einen und die der wiederholt dargestellten Situation der „fremden“ Kinder auf der anderen Seite, stellt - nicht zuletzt aufgrund der Reihung der großformatig schauenden Kindergesichter - einen deutlichen Bezug zwischen den jeweiligen Bildmotiven her und gibt so einer möglichen Betroffenheit der Betrachtenden Raum. Alle Bilder bzw. Bildserien - mit einer Ausnahme, hier die Bildserie „Mädchen“ von 2005 - entstanden zwischen 2021 und 2023 im Atelier in „Hildegard 9“ im Stift Tilbeck in Havixbeck. Die nahezu programmartige Wiederholung folgt dem Bedürfnis nach Aufarbeitung; das Bildmotiv wird immer wieder neu hervorgeholt, erarbeitet, nicht kopiert und erschafft sich dabei immer wieder neu und anders. Und zwar so lange, bis das Bedürfnis nach Aufarbeitung gestillt ist. So ist die Anzahl der Bilder einer Serie nicht im Voraus zu benennen, sondern ergibt sich im Laufe des Arbeitsprozesses.