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Man merkt es mittlerweile deutlich: Die Tage werden länger, und schon zu Beginn dieses Videos begrüßt uns Tristan noch bei Tageslicht – ein seltener Moment, in dem wir den Uhumann einmal nicht nur in schwarz-weiß, sondern in seinen natürlichen Farben sehen können. Er ruht zunächst in einer geschützten Fensternische, wird gegen halb sechs aktiv, ruft nach Isolde – dieses tiefe „buhooo“ trägt weit – und fliegt anschließend hinüber zum Baugerüst. Währenddessen ist auch der Ganter in der Ruine eingetroffen, um die brütende Gans zu bewachen (3:20). Von seinem Platz auf den Gerüststangen hat Tristan ihn genau im Blick. Kurz nach sechs scheint – wir können es nicht mit letzter Sicherheit sagen, welcher der beiden Uhus es ist – ein Angriff auf den Gänserich zu erfolgen (4:00). Lautstark weicht dieser nach gegenüber aus. In diesem Moment entdecken wir: Auch Isolde ist inzwischen eingetroffen. Sie sitzt in der Fensternische mit den zwei Gitterstäben aus Bäumchen und beobachtet aufmerksam den schräg gegenüber positionierten Gänsevater (4:40). Tristan behält vom Baugerüst aus weiterhin alles im Auge und startet schließlich selbst eine Attacke auf den Ganter (6:00). Doch der lässt sich nicht vertreiben und fliegt erneut auf die gegenüberliegende Seite. Isolde bleibt in der Mitte ruhig und aufmerksam. Erst als der gefiederte Wachposten abgeflogen ist, kommt sie hervor und fliegt nach gegenüber – zum Brutplatz von 2024 (7:00). Dort verweilt sie eine Weile, zieht dann jedoch weiter zum letztjährigen Nistplatz (8:30). Es wirkt, als sei sie noch nicht endgültig entschlossen, wo das diesjährige Eierlegen beginnen soll. Standortwahl ist bei Uhus kein Zufall – Windschutz, Übersicht und Störungsarmut spielen eine Rolle. Noch scheint sie abzuwägen. Zeit für eine andere Priorität: Isolde flattert hinauf auf die breite Burgmauer, und schnell gesellt sich Tristan zu ihr (9:30). Es kommt zur Begattung. Paarungen in dieser Phase können mehrfach pro Nacht stattfinden – sie stärken nicht nur die Bindung, sondern sichern auch den Fortpflanzungserfolg. Noch eine ganze Weile fliegen beide durch die Ruine, bis Isolde gegen halb elf als Letzte die Burg verlässt. Dann setzt Regen ein. Die Gans sitzt mit einem glitzernden Schleier aus Tropfen auf dem Gefieder – und nutzt die Nässe offenbar direkt als Trinkquelle (13:40). Auch das gehört zur Anpassungsfähigkeit von Wasservögeln. Kurz vor fünf kehrt Isolde zurück, landet oben auf der Mauer und schläft trotz leichten Niederschlags eine Weile. Danach ruft sie in den dunklen Morgen – Tristan antwortet und folgt ihr. Um kurz nach Halbsechs bringt er ihr eine große Ratte als Beute (16:00). Ein klassisches Balzgeschenk: Nahrung als Investition in die Partnerin. Isolde hat jedoch kaum Zeit, die Ratte genauer zu inspizieren – nur eine Minute später kommt es zur nächsten Paarung. Erst danach trägt sie den toten Nager zu ihrem geschützten Rupfplatz am großen Turm und frisst dort eine Weile. Dann entfernt sie sich ein Stück. Tristan nutzt die Gelegenheit, schnappt sich die Ratte und bietet sie erneut an (20:15) – ganz der beharrliche Versorger, wie wir ihn kennen. Doch Isolde scheint satt. Also übernimmt Tristan selbst das Frühstück, bis schließlich auch der der Rattenschwanz in seinem Schnabel verschwindet. Anschließend zieht er sich zu einer Pause in sein Turmzimmer zurück. Isolde hingegen trotzt weiterhin dem Regen hoch oben auf den wackeligen Ziegeln des Schornsteins. Mit einem kurzen Zwischenstopp auf dem Wetterhahn hebt sie schließlich im ersten Morgengrauen ab. Die Nistplätze sind geprüft, das Revier ist umkämpft, die Bindung gefestigt – doch welche Entscheidungen Isolde am Ende trifft, werden nicht wir bestimmen. Wir können nur weiter beobachten, was das Burgschauspiel uns zeigt.