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Mein Weg zur Psychotherapie – Als Sisyphus seinen Stein losließ TEIL 2 (17 Minuten) Vortrag auf anlässlich des 30-jährigen Jubiläums der Gesellschaft für Psychotherapie Augsburg am 15.7.2022 Fortsetzung des 1. Teils des Vortrags (siehe • Serge Sulz Mein ganz persönlicher Weg - wi... Sulz Mein Weg Teil 2 Beschreibung des Videos Langform (fast 5000 Zeichen) Vortrag anlässlich des 30-jährigen Jubiläum der Augsburger Gesellschaft für Psychotherapie am 15.7.2022. Fortsetzung: Als ausgebildeter und praktizierender Pessotherapeut merkte ich natürlich, wie wenig die MBT-ler trotz explizit evozierter Affektwahrnehmung und -modifikation emotionale Therapie praktizierten. Damit standen sie aus meiner Perspektive auf dem gleichen Niveau wie die anderen modernen Borderline-Therapien DBT, TFP und Schematherapie. Dort war ja auch wichtiger aus überflutenden Gefühle herauszufinden, während es in meinen Therapien darum ging, zu blockierten Gefühlen hinzufinden. Lange Zeit waren ja die Persönlichkeitsstörungen das große Faszinosum für PsychotherapeutInnen, obwohl diese Patienten in den meisten Praxen selten waren. Allerdings reichten schon zwei Borderline-Patienten, um das Therapeutenleben sehr ungemütlich zu machen. Ich wollte dagegen die Therapien dieser anderen Patienten, bei denen nicht eine extravertierte Persönlichkeitstörung im Vordergrund stand, effektiver machen. Diejenigen, die nicht impulsiv waren, diejenigen, die nur schwer an ihre Gefühle rankamen, bei denen die Therapie deshalb zu kognitiv und damit relativ unwirksam blieb. Verborgenen und unterdrückten Gefühlen auf der Spur mit Emotion Tracking (Pessos Microtracking) wurde meine vornehmliche Behandlungsstrategie. Genau das ist aber nicht die Stärke von MBT, DBT und den anderen auf Persönlichkeitsstörungen konzentrierenden Therapien. Genau das ist der Grund, weshalb ich es für notwendig hielt, deren Strategien zu ergänzen. Ich selbst nahm mir zehn Jahre Zeit (2010 bis 2020), um die für mich wertvollen Edelsteine der Psychotherapie zu einem einzigen therapeutischen Ansatz zusammenzufügen und eine Therapie zu entwickeln, die ein Integrative Psychotherapie ist – ganz dem Namen des ehemaligen Centrums für Integrative Psychotherapie CIP gerecht werdend, das ich 1991 gegründet hatte. Es war also kein Wachstum aus einer Wurzel heraus, sondern ein Zusammenwachsen, das aber vielleicht genauso viel Stabilität und Dauerhaftigkeit erzeugte, wie wenn ein Stamm und eine Baumkrone aus einer einzigen Wurzel erwächst. Und doch ist es zu einem Ganzen geworden, das ich Mentalisierungsfördernde Verhaltenstherapie (Sulz 2020, 2021) nenne (nicht basiert, denn das Wort basiert bleibt um Verwechslungen zu vermeiden, Fonagys MBT vorbehalten). 2021-2022. Mit der Polyvagaltheorie von Stephen Porges, die dieser erstmals 1994 veröffentlichte, bin ich wieder bei der Psychophysiologie angekommen. Ich wusste, dass ich ein „Vagustyp“ bin, der im Moment großer Bedrohung ruhig wird (Puls geht runter statt rauf) und als Krisenmanager höchst aktiv und effizient denkt und handelt, wie ein Feuerwehrmann oder ein Notarzt. Bei mir entsteht dabei ein leicht euphorisches Gefühl, das ich mir mit Porges damit erkläre, dass ich dadurch der eingefrorenen Immobilität des Traumas entkomme. Für meine Arbeit mit Traumapatienten war es wichtig, dass das Trauma und die damit verbundene Angst eine fulminante Energie einfriert, um im Zustand der Immobilität überleben zu können. Bessel van der Kolk ist der derzeit bedeutendste Traumaforscher. Sein sehr dickes Buch „Verkörperter Schrecken: Traumaspuren in Gehirn, Geist und Körper und wie man sie heilen kann“ (2015) beinhaltet das absolut notwendige Wissen über Trauma - wie das Trauma im Körper feststeckt. Und so bleibt sein Werk für mich fester Bestandteil der Hintergrundarbeit meines Schaffens. Natürlich kommt mir entgegen, dass er Albert Pesso bewunderte und dessen Traumabehandlung für eminent bedeutsam ansah - als einzig wirksame Traumatherapie - und auch selbst Pessotherapie anwendet. Wo ich selbst menschlich angekommen bin? Ich werde in einem Monat 76 Jahre alt. Man könnte sagen, dass es für mich zutrifft, dass der Weg das Ziel ist. Ich hatte kein bewusstes Ziel. Literatur: Serge Sulz (2020). Als Sisyphus seinen Stein losließ. Oder: Verlieben ist verrückt. Gießen: Reihe CIP-Medien im Psychosozialverlag Serge Sulz & Gernot Hauke (2009). Strategisch-Behaviorale Therapie. Gießen: Reihe CIP-Medien im Psychosozialverlag Serge Sulz (2021). Mentalisierungsfördernde Verhaltenstherapie. Serge Sulz (2022). Heilung und Wachstum der verletzten Seele. Praxisleitfaden Mentalisierungsfördernde Verhaltenstherapie. Serge Sulz (2022) Praxismanual Mentalisierungsfördernde Verhaltenstherapie. Anleitung zur Therapiedurchführung. Alle Bücher Psychosozial-Verlag Gießen. https://www.psychosozial-verlag.de/ca... Der ganze Vortrag erscheint als Artikel in der Zeitschrift PSYCHOTHERAPIE des Psychosozial-Verlags im März 2023