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Zwischen Eschenbach und dem rauhen Kulm liegt das Kloster Speinshart im Norden der Oberpfalz. Es hat seinen Ursprung 1145 in einer Schenkung an Kloster Wilten, woraufhin eine romanische Basilika mit freistehendem Turm erbaut wurde (der teils im heutigen Südturm stecken soll). Nach einer Blütezeit in der 2. Hälfte des 15. Jh.s wurde das Kloster in der Reformation 1556 aufgehoben, in der Gegenreformation neu besiedelt, zunächst von anderen Orden, 1669 wieder von Prämonstratensern aus Steingaden. Nach Auflösung 1803 konnte es 1921/23 erneut durch den Orden übernommen werden, diesmal aus Tepl in Böhmen. Wenngleich in der Nordwand der Kirche noch Teile des mittelalterlichen Baus stecken, ist diese wie die ganze Klosteranlage optisch ein Werk des Barock, nach Plänen von Wolfgang Dientzenhofer (Kirche) und Johann Schmuzer (Kloster). 1695 und in den Folgejahren schufen die Tessiner Brüder Luchese die einheitliche, reiche Innenausstattung: Carlo Domenico den Stuck, Bartolomeo die Fresken. In ihrem Zusammenwirken prägt dies den Raumeindruck stärker als die architektonische Struktur. Die Fresken zeigen im Chor einen Marienzyklus, im Langhaus Szenen des Ordensgründers Norbert von Xanten sowie der Altarpatrone, ebenso in den beiden westlichen Kapellen (Beicht- und Taufkapelle), die hinter der profan anmutenden Fassade liegen. Das Patrozinium ist Mariä Empfängnis, 8. Dezember. Die Klostertrakte zeichnen sich in ihrer Gliederung durch Zonen von Mosaikputzfeldern aus. In Sälen wie der Bibliothek war der oberpfälzer Rokokomaler Johann Michael Wild tätig. Durch die umfassende Restaurierung ab 1997 präsentiert sich die Anlage, wie das gesamte "Klosterdorf" genannte Ensemble aus umgebenden Bauten, die im Nordosten der Kirche in die ehem. Totenkapelle münden, in frischem Glanz. Zum Geläut: Die große Glocke (Ton des') hängt im rechten Turm, dem Südturm, die Glocken 2 bis 4 im linken Turm. (Gl. 2 Ton f', Gl. 3 Ton as', Gl. 4 Ton b'). Zum Sonntagseinläuten erklingen erst die Glocken 3, 2 und 1 solistisch, dann 4 bis 1 zusammen. Leider konnten mir zum jetzigen Geläut nicht lückenlos Angaben mitgeteilt werden. 1753 wurde eine kleine Glocke in Amberg umgegossen. Im Jahr 1845 befanden sich nur noch 2 Glocken im linken Turm, im rechten keine (vormals 3 im linken, 2 große im rechten). Eine der beiden hatte eine gotische Inschrift, die größere wurde laut Kapitalis-Inschrift 1564 von Hans Stain gegossen. 1943 wurden zwei in den Jahren 1862 und 1883 gegossene Glocken abgeliefert; zurück blieb wie üblich eine. Bei Hofweber in Regensburg wurde 1960 die Bruder-Konrad-Glocke (11 Ztr.) gegossen, 1966 die Marienglocke neu und die kleinere Norbertusglocke umgegossen. Vom Klang her scheint mir vor allem Glocke 2 noch alt zu sein, die kleinste dagegen modern. (Text, Fotos und Video: arnoldusglocke. Ich danke dem Stift für die Erlaubnis, Fotos zu zeigen, und die Nachrichten zu Glocken)